ADAC erhöht Mitgliedsbeiträge erstmals seit 2018 – bis zu 55 Euro mehr für Familien
Lissi StiebitzADAC erhöht Mitgliedsbeiträge erstmals seit 2018 – bis zu 55 Euro mehr für Familien
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, plant erstmals seit sechs Jahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Die durchschnittlich um 20 Prozent angehobenen Gebühren werden ab 2027 Millionen Mitglieder betreffen. Interne Dokumente, die Business Insider vorliegen, zeigen das Ausmaß der Änderungen.
Die Beitragsanpassungen fallen je nach Mitgliedschaftsart unterschiedlich aus. Bei der Basis-Einzelmitgliedschaft ist mit einer Erhöhung von mindestens 10 Euro zu rechnen. Familienmitgliedschaften könnten jedoch deutlich stärker steigen – potenziell um bis zu 55 Euro. Premium-Mitglieder müssen mit den höchsten Zuwächsen rechnen.
Der ADAC hat zwar keine genauen Zahlen genannt, bestätigte aber die Notwendigkeit der Anpassung. Als Hauptgrund für die Erhöhungen führte die Organisation gestiegene Betriebskosten an. Die Pläne sollen auf der Jahresversammlung im Mai zur Abstimmung stehen.
Die letzte Beitragserhöhung erfolgte 2018. Seither blieben die Kosten trotz wachsender finanzieller Belastungen unverändert. Die neuen Tarife, sofern sie genehmigt werden, gelten ab 2027.
Die geplanten Erhöhungen beenden eine sechsjährige Phase stabiler ADAC-Mitgliedsbeiträge. Falls die Änderungen im Mai beschlossen werden, treten sie 2027 in Kraft und betreffen sowohl Einzel- als auch Familienmitgliedschaften. Als Begründung für die Entscheidung verwies der Club auf deutlich gestiegene Ausgaben.






