Amanal Petros jagt beim Berlin-Halbmarathon seinen eigenen Rekord
Amanal Petros startet am Sonntag beim Berlin-Halbmarathon
Der deutsche Läufer Amanal Petros will bei dem Rennen in diesem Sonntag nicht nur seinen eigenen nationalen Rekord brechen, sondern erneut unter 60 Minuten bleiben. Gleichzeitig dient der Wettkampf als wichtige Vorbereitung auf den anstehenden London-Marathon im April.
Petros schrieb im vergangenen Jahr Geschichte, als er den Halbmarathon in 59 Minuten und 31 Sekunden beendete – als erster Deutscher durchbrach er damit offiziell die Ein-Stunden-Marke. Die flache und höhenmäßig anspruchslose Strecke in Berlin bietet ideale Bedingungen für schnelle Zeiten.
In diesem Jahr will Petros sich der 59-Minuten-Grenze weiter annähern. Unterstützt von Tempomachern wird er versuchen, sein Tempo konsequent zu halten. Mit großer Zuversicht in seine Vorbereitung bezeichnet er sich selbst als bestens gerüstet für die Herausforderung. Die voraussichtlich idealen Laufbedingungen mit Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius könnten ihm zusätzlich in die Karten spielen.
Unterdessen kehrt Gesa Krause nach einem enttäuschenden Rennen im Vorjahr auf die Strecke zurück. Damals hatte sie zu schnell begonnen und in der Schlussphase wertvolle Energie eingebüßt. Diesmal setzt sie auf eine kontrolliertere und stärkere Leistung.
Bisher hat kein anderer deutscher Läufer offiziell die 60-Minuten-Marke im Halbmarathon unterboten. Der Weltrekord der Männer liegt bei 57 Minuten und 32 Sekunden, aufgestellt vom Ugander Jacob Kiplimo im vergangenen Jahr in Valencia. Petros bleibt damit der einzige Deutsche, der in der Diskussion um Zeiten unter 60 Minuten eine Rolle spielt.
Für Petros dient das Rennen am Sonntag als Formtest vor dem London-Marathon am 26. April. Bei einem Erfolg würde er seinen Vorsprung als schnellster deutscher Halbmarathonläufer weiter ausbauen. Der Berlin-Halbmarathon bietet sowohl ihm als auch Krause eine entscheidende Gelegenheit, ihre Strategien für künftige Wettkämpfe zu verfeinern.






