20 April 2026, 00:55

Anti-Schnuten-Tag: Warum heute der natürliche Selfie-Trend gefeiert wird

Plakat für 'Pan: Eine Satirezeitschrift' mit einer Person in einem weißen Hemd mit kurzen dunklen Haaren und einem ernsten Gesichtsausdruck vor einem weißen Hintergrund, mit fetter schwarzer zentrierter Schrift.

Anti-Schnuten-Tag: Warum heute der natürliche Selfie-Trend gefeiert wird

Jedes Jahr am 22. Juli rückt eine skurrile Online-Bewegung in den Fokus: der Anti-Schnuten-Tag. Die Initiative, die als spielerische Gegenbewegung zu einem weitverbreiteten Social-Media-Trend entstand, ruft dazu auf, die typische Schmollmund-Pose in Selfies zugunsten eines natürlichen Ausdrucks hinter sich zu lassen.

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Das Phänomen der "Schnute" – ein markantes, leicht vorgestülptes Mundspiel – ist vor allem in Fotos junger Frauen in sozialen Netzwerken omnipräsent. Prominente trugen zur Popularisierung der Pose bei, und Studien deuten darauf hin, dass sie auf Dating-Plattformen mehr Aufmerksamkeit generiert. Doch nicht alle sind begeistert.

2011 ins Leben gerufen wurde der Anti-Schnuten-Tag vom deutschen Comedy-Trio Y-Titty als humorvolle Protestaktion. Die Gruppe richtete einen Blog unter antiduckface.com ein, verbreitete ihre Botschaft und veröffentlichte sogar eine Hymne auf YouTube. Die Idee schlug schnell Wellen.

Teilnehmende markieren den Tag, indem sie ihr Profilbild mit einem speziellen Anti-Schnuten-Abzeichen austauschen. Bei der Premiere 2012 beteiligten sich rund 21.000 Menschen. Seither ist die Bewegung gewachsen und hat den 22. Juli zu einem lockeren Aufruf für mehr Echtheit im Netz gemacht.

Kurioserweise fällt das Datum zudem mit dem Pi-Näherungs-Tag zusammen – eine weitere amüsante Facette des Tages.

Der Anti-Schnuten-Tag bleibt zwar eine kleine, aber lebendige Tradition. Er bietet die Gelegenheit, sich von gestellten Selfies zu verabschieden und eine entspanntere Online-Präsenz zu pflegen. Mit Witz und Einfachheit gewinnt die Aktion Jahr für Jahr neue Anhänger.

Quelle