Bauernverband fordert Dieselsteuer-Stopp wegen explodierender Spritpreise und Düngemittelkosten
Albertine StollBauernverband fordert Dieselsteuer-Stopp wegen explodierender Spritpreise und Düngemittelkosten
Die Bundesregierung hat eine neue Arbeitsgruppe eingesetzt, um die steigenden Spritpreise und die wachsenden Lebensmittelkosten in den Griff zu bekommen. Dem Gremium gehören Vertreter des Deutschen Bauernverbandes sowie des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) an. Die Bauernführung fordert umgehende Steuersenkungen, um die Belastung für den Sektor zu verringern.
Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, hat eine vorübergehende Aussetzung der Dieselsteuer gefordert. Er warnte, dass die explodierenden Dieselpreise und die hohen Düngemittelkosten die Lebensmittelproduktion gefährdeten. Ohne Gegenmaßnahmen drohten im Frühjar ernste Probleme bei der Aussaat, so Rukwied.
Er betonte, dass die Steuern gesenkt werden müssten, um die Landwirte zu entlasten. Eine der diskutierten Maßnahmen ist die vorübergehende Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Die Arbeitsgruppe prüft nun diese Vorschläge, um weitere Belastungen für Landwirtschaft und Verbraucher zu verhindern.
Die Dringlichkeit ergibt sich aus den weiterhin steigenden Kosten für Kraftstoffe und Düngemittel. Rukwied machte deutlich, dass ohne Entlastungen die Fähigkeit des Sektors, die Lebensmittelversorgung aufrechtzuerhalten, auf dem Spiel stehe.
In den kommenden Wochen wird die Arbeitsgruppe die vorgeschlagenen Steuersenkungen und weiteren Maßnahmen bewerten. Bei einer Genehmigung könnten die Änderungen die Kosten für Landwirte senken und die Lebensmittelpreise stabilisieren. Die Ergebnisse werden sich direkt auf die landwirtschaftliche Produktion und die Haushaltsbudgets auswirken.






