20 April 2026, 20:25

Belarussische Maniküristin lehnt russische Kundin nach rassistischen Beleidigungen ab

Schwarzes und weißes Cover eines russischen Magazins aus dem Jahr 1936 mit einer Frau in traditioneller russischer Kopfbedeckung und langem Rock, mit dem Magazintitel in fetter weißer Schrift oben drauf.

Belarussische Maniküristin lehnt russische Kundin nach rassistischen Beleidigungen ab

Eine Maniküristin aus Belarus hat sich zu Wort gemeldet, nachdem eine russische Kundin nach einer French-Maniküre eine Reihe von Beleidigungen von sich gegeben hatte. Kristina Vysotskaya aus Gomel teilte den Vorfall in den sozialen Medien und schilderte, wie die Frau aus Rostow nicht nur ihre Arbeit kritisierte, sondern auch pauschale abfällige Bemerkungen über belarussische Frauen im Allgemeinen machte. Die Auseinandersetzung nahm eine scharfe Wendung, als die Kundin später versuchte, einen weiteren Termin zu vereinbaren.

Der Streit begann, als die Kundin ihre Unzufriedenheit mit der Maniküre äußerte. Sie drohte mit einer negativen Bewertung und beschwerte sich, Vysotskaya sei nicht die "wunderschöne Meisterin" gewesen, die sie erwartet habe, sondern nur "ein ganz normales Mädchen". Ihre Kritik weitete sich bald über den Service selbst hinaus aus.

In ihrer Instagram-Story behauptete die Kundin, belarussische Frauen würden sich nur selten Schönheitsbehandlungen gönnen, und bezeichnete ihre Augenbrauen und Wimpern als ungepflegt. Sie ging noch weiter und unterstellte ihnen, ihr Äußeres zu vernachlässigen und sogar unangenehm zu riechen. Die Angriffe spitzten sich zu, als sie Vysotskaya als "langweilig" bezeichnete und behauptete, belarussische Männer hätten "keine anständigen Optionen". Sie kündigte an, sie werde das, was sie als "Albtraum der belarussischen Beauty-Branche" bezeichnete, ihren Followern offenbaren.

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Im Nachhinein schrieb die Kundin Vysotskaya eine Nachricht, in der sie plötzlich Zufriedenheit mit der Maniküre äußerte. Anschließend versuchte sie, einen Termin für eine Pediküre zu buchen – doch die Maniküristin lehnte ab.

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf den Widerspruch zwischen den anfänglichen Beschwerden der Kundin und ihrem späteren Versuch, erneut einen Termin zu vereinbaren. Vysotskayas Entscheidung, die Kundin abzulehnen, folgte auf eine Reihe persönlicher und kultureller Beleidigungen. Die Auseinandersetzung hat seitdem Aufmerksamkeit darauf gelenkt, wie Streitigkeiten über Dienstleistungen in weiterreichende, kränkende Vorwürfe eskalieren können.

Quelle