Bergische IHK warnt in Berlin vor industrieller Krise und fordert Reformen
Albertine StollBergische IHK warnt in Berlin vor industrieller Krise und fordert Reformen
Vertreter der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) haben diese Woche ihre Sorgen nach Berlin getragen. Dort trafen sie sich mit hochrangigen Vertretern, um auf die Schwierigkeiten des deutschen Industriesektors aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dringend notwendige Reformen und die Forderung nach schnelleren Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen.
Die IHK-Delegation mit Präsident Henner Pasch sowie den Vizepräsidenten Andreas Groß und Roman Diederichs führte Gespräche mit Stefan Rouenhoff, Parlamentarischem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Auch regionale Abgeordnete nahmen an der Diskussion teil. Alle Beteiligten erkannten die aktuelle wirtschaftliche Belastung an und prüften bestehende sowie geplante Regierungsmaßnahmen kritisch.
Pasch betonte die Bedeutung mittelständischer Industrieunternehmen und bezeichnete sie als Rückgrat von Deutschlands Wirtschaft und Gesellschaft. Groß kritisierte die Zögerlichkeit des Landes und argumentierte, dass mutige, ehrliche Entscheidungen – selbst unpopuläre Reformen – längst überfällig seien. Diederichs forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln.
Zwei zentrale Punkte prägten die Debatte: Reformen sind unverzichtbar, und Tempo wird über den Erfolg entscheiden. Trotz unterschiedlicher Standpunkte einigte man sich darauf, den Dialog konstruktiv und ergebnisoffen fortzuführen.
Das Treffen endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis zu weiteren Gesprächen. Sowohl die IHK als auch die politischen Verantwortlichen sahen die Notwendigkeit entschlossener Schritte, um die industrielle Zukunft Deutschlands zu stärken. Weitere Beratungen sind geplant, während alle Seiten an konkreten Maßnahmen arbeiten.






