Berlin ehrt Helfer am Florianitag – doch Gewalt gegen Retter nimmt zu
Lissi StiebitzBerlin ehrt Helfer am Florianitag – doch Gewalt gegen Retter nimmt zu
Berlin ehrt am Florianitag Rettungskräfte – und warnt vor zunehmender Gewalt gegen Helfer
Am 4. Mai beging Berlin den Florianitag mit einer besonderen Veranstaltung, um Feuerwehrleute, Schornsteinfeger und andere Einsatzkräfte zu würdigen. Gleichzeitig richtete sich die Aufmerksamkeit auf einen besorgniserregenden Anstieg von Angriffen gegen diejenigen, die ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen.
Die Feierlichkeiten fanden in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbandes statt. Regierungsbürgermeister Kai Wegner stand gemeinsam mit Schornsteinfegern, Feuerwehrteams und Polizisten im Zeichen der Solidarität mit den Rettungskräften. Unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“ wurde auf die wachsenden Gefahren hingewiesen, denen diese Berufsgruppen im Einsatz ausgesetzt sind.
Der Florianitag, traditionell am 4. Mai begangen, ehrt den Schutzpatron der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger. Die diesjährige Initiative, bereits in vierter Auflage, hat rund 10.000 Euro an Spenden eingesammelt. Die Veranstalter betonten, wie wichtig Respekt und Schutz für Einsatzkräfte sind – besonders angesichts der zunehmenden Aggressionen, denen sie bei ihrer Arbeit begegnen.
An der Veranstaltung nahmen führende Vertreter der Berliner Rettungsdienste und der lokalen Politik teil. Angesichts der steigenden Gewalt gegen Helfer gewinnt die Kampagne an Dringlichkeit: Sie will nicht nur Dankbarkeit zeigen, sondern auch Unterstützung für diejenigen, die die Gemeinschaft schützen. Die gesammelten Mittel sollen Projekte fördern, die den Schutz der Einsatzkräfte weiter stärken.






