Berlin plant neues Stadtviertel am Güterbahnhof Grunewald bis 2034
Hans Jürgen ZobelBerlin plant neues Stadtviertel am Güterbahnhof Grunewald bis 2034
Berlin treibt ein großes neues Stadtentwicklungsprojekt im äußersten Westen der Hauptstadt voran. Der Senat hat die Pläne für den Stadteingang West abgesegnet – ein Vorhaben, das in den nächsten zehn Jahren das ehemalige Güterbahnhofsgelände Grunewald in ein lebendiges Viertel verwandeln soll.
Herzstück des Projekts wird der alte Güterbahnhof Grunewald sein, ein etwa 45 Hektar großes Areal. Sollte Berlin den Zuschlag für die Olympischen oder Paralympischen Spiele erhalten, könnte das Gelände eine noch größere Rolle spielen – etwa als Olympisches Dorf. Ein Teil der Wohnungen könnte während der Spiele auch vorübergehend Athleten beherbergen.
Nach Fertigstellung soll das neue Viertel bis zu 5.000 Bewohnern Platz bieten. Geplant sind mindestens 2.400 neue Wohnungen, wobei die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge die Federführung bei der Umsetzung übernimmt. Die Arbeiten werden schrittweise voranschreiten, mit einer Bauphase, die sich über das nächste Jahrzehnt erstreckt.
Der Berliner Senat hat nun den Rahmenplan freigegeben und damit den Weg für die nächsten Schritte geebnet. Wenn alles nach Plan verläuft, könnten die ersten Mieter bereits in wenigen Jahren einziehen.
Die Genehmigung markiert einen wichtigen Meilenstein in Berlins städtischer Entwicklung: Aus einem brachliegenden Industrieareal entsteht ein modernes Wohnviertel. Mit Tausenden neuen Wohnungen und einer möglichen olympischen Perspektive wird das Projekt in den kommenden Jahren das Gesicht des westlichen Stadtrands prägen.






