16 April 2026, 22:22

Berlin protestiert gegen sexualisierte Deepfake-Gewalt nach Fall Collien Fernandes

Ein Mann im Anzug sitzt an einem Tisch mit Mikrofonen und spricht während einer Pressekonferenz, mit einem Banner im Hintergrund.

Berlin protestiert gegen sexualisierte Deepfake-Gewalt nach Fall Collien Fernandes

In Berlin hat unter dem Motto "Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Betroffenen" eine Demonstration gegen sexualisierte digitale Gewalt stattgefunden. Die Kundgebung folgt auf Berichte über den Missbrauch von Deepfake-Technologie, die sich gegen Prominente richtet – darunter die Moderatorin Collien Fernandes. Ihr Fall sorgte für großes Aufsehen, nachdem über Jahre hinweg explizite Fälschungen von ihr ohne ihre Zustimmung verbreitet wurden.

Fernandes wurde zu einem prominenten Opfer, als sexuell explizite Deepfakes von ihr erstellt und online geteilt wurden. Die Angriffe gingen so weit, dass selbst berufliche Kontakte Nachrichten erhielten, die fälschlicherweise in ihrem Namen verschickt worden waren. Der Vorfall zeigt, wie KI-generierte Inhalte zunehmend als Waffe gegen Einzelpersonen eingesetzt werden.

Die Berliner Protestaktion sollte auf solche Verstöße aufmerksam machen und Betroffenen Unterstützung signalisieren. Parallel dazu beschäftigt sich die Journalistin Franziska Martin aus Hamburg in ihrer Arbeit mit ähnlichen Themen. Als Redakteurin mit Schwerpunkt auf Arbeitswelt und Gesellschaft analysiert sie regelmäßig die Auswirkungen von KI auf Beruf und Alltag.

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Bevor Martin ihre heutige Position antrat, arbeitete sie im Technologie-Ressort des Manager Magazins und berichtete dort über die KI-Branche. In ihren aktuellen Artikeln geht es nun um weiter gefasste gesellschaftliche Fragen – etwa um die ethischen Risiken neuer Technologien.

Die Berliner Demonstration unterstreicht die Dringlichkeit, digitale Gewalt durch gefälschte Medien zu bekämpfen. Fernandes' Erfahrungen verdeutlichen, wie Deepfakes das private und berufliche Leben zerstören können. Aktivistinnen und Aktivisten fordern weiterhin strengere Schutzmaßnahmen gegen solche Verstöße, da der Missbrauch KI-generierter Inhalte eine wachsende Bedrohung darstellt.

Quelle