Berlin setzt mit neuer Deep-Tech-Agenda auf Innovationsführerschaft bis 2034
Albertine StollBerlin setzt mit neuer Deep-Tech-Agenda auf Innovationsführerschaft bis 2034
Berlin hat eine neue Strategie zur Stärkung seines Deep-Tech-Sektors verabschiedet. Die Deep-Tech-Agenda Berlin wird die Technologiepolitik der Stadt für die nächsten zehn Jahre prägen. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey betont ihre Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft Berlins.
Die rot-schwarze Koalition hat die Agenda offiziell unterstützt. Ziel ist es, Berlin zum führenden Innovationsstandort Europas zu machen. Der Plan umfasst gezielte Fördermaßnahmen und Unterstützung, um das Deep-Tech-Ökosystem der Stadt auszubauen.
Giffey unterstrich die Notwendigkeit, in Bereichen wie künstlicher Intelligenz, Biotechnologie und Mikroelektronik voranzukommen. Sie warnte, dass die globale Konkurrenz rasant aufhole. Ohne Gegenmaßnahmen riskiere Berlin, in diesen Schlüsselsektoren seine Unabhängigkeit zu verlieren.
In der Stadt sind bereits zwischen 600 und 1.000 Deep-Tech-Unternehmen ansässig, und ihre Zahl wächst schnell. Berlin zählt derzeit zu den Spitzenreitern in Europa in diesem Bereich. Dennoch ist die Regierung überzeugt, dass mehr getan werden muss, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Die Agenda skizziert eine langfristige Vision für Berlins wirtschaftliche Stärke. Im Mittelpunkt steht Deep Tech als Treiber für Wachstum und Innovation. Die Stadt strebt an, ihre Führungsposition in diesen zukunftsweisenden Branchen weiter auszubauen.






