Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035
Albertine StollBerlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035
Berlin und Brandenburg treiben ihre Pläne für eine gemeinsame Bewerbung um die Ausrichtung der Weltausstellung 2035 voran. Die beiden Bundesländer haben vereinbart, die Machbarkeit des Projekts zu prüfen; eine Entscheidung wird bis Oktober erwartet. Während die Diskussionen über die Bewerbung bereits seit einiger Zeit laufen, ist nun ein formelles Prüfverfahren eingeleitet worden.
Monatelang gab es in Berlin Spekulationen über eine mögliche Expo-Bewerbung. Vor allem die SPD der Hauptstadt hatte konkrete Schritte gefordert, was schließlich zu dem nun strukturierten Vorgehen führte. Im Rahmen einer detaillierten Prüfung sollen nun die Voraussetzungen und Erfolgsaussichten analysiert werden.
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke unterstützen den Prozess. Wegner betonte, dass vor einer endgültigen Zusage umfassende Bewertungen notwendig seien – unter anderem zu Konzept, Finanzen, Infrastruktur und Organisation. Der vorgeschlagene Hauptveranstaltungsort liegt in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), größtenteils auf brandenburgischem Gebiet.
Beide Politiker sind sich einig, dass eine gemeinsame Bewerbung realistisch ist. Bei Erfolg könnte die Expo nachhaltige Infrastruktur, wirtschaftliches Wachstum, globale Sichtbarkeit und sozialen Zusammenhalt in der Region stärken.
Spätestens bis Oktober soll die endgültige Entscheidung über die Bewerbung fallen. Die Prüfung wird zeigen, ob das Projekt für beide Länder tragfähig und vorteilhaft ist. Bei einer Zusage könnte die Weltausstellung langfristige Impulse für die Region Berlin-Brandenburg bringen.






