16 March 2026, 22:23

Berliner Protest fordert Ende der Nahost-Konflikte und diplomatische Lösungen

Menge mit Fahnen und Plakaten vor dem Brandenburger Tor, mit einer Fahne auf der rechten Seite.

Initiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Berliner Protest fordert Ende der Nahost-Konflikte und diplomatische Lösungen

In Berlin fand am Samstag eine Demonstration statt, bei der sich Dutzende versammelten, um ein Ende der Militäroperationen im Nahen Osten zu fordern. Die von der Gruppe Israelis für Frieden organisierte Kundgebung brachte Teilnehmer auf die Straße, die verlangten, Deutschland solle seine Haltung an das Völkerrecht anpassen und sich gegen die anhaltenden Konflikte im Iran und im Libanon stellen.

Bei der Veranstaltung in Berlin hielten prominente Persönlichkeiten wie die Philosophin Susan Neiman Reden. Die Demonstranten hielten Schilder hoch und skandierten Parolen, mit denen sie einen sofortigen Stopp der Angriffe in der Region forderten.

Weltweit haben sich Tausende ähnlichen Protesten angeschlossen, auch wenn keine genauen Zahlen vorliegen. In Israel versammelten sich große Menschenmengen an Orten, die von Hamas angegriffen wurden, während es in iranischen Städten in der ersten Woche zu Unruhen kam – mit mindestens 17 Toten und über 500 Festnahmen.

Die Gruppe Israelis für Frieden, die hinter der Berliner Kundgebung steht, hat wiederholt zu einer Deeskalation aufgerufen. Ihre Botschaft betonte die Notwendigkeit diplomatischer Lösungen statt militärischer Gewalt.

Der Berliner Protest reiht sich in eine wachsende Welle von Demonstrationen in mehreren Ländern ein. Die Forderungen an Deutschland, im Rahmen des Völkerrechts eine klarere Position zu beziehen, werden immer lauter. Unterdessen bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt – in den kommenden Tagen werden weitere Proteste erwartet.

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