25 April 2026, 00:24

Bielefelds Polizei startet Großoffensive für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Schilder mit der Aufschrift "E-Bike-Fahren nur für Anwohner" an der Straße aufgestellt, umgeben von Verkehrskegeln und anderen Gegenständen, mit einem Fahrzeug, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bielefelds Polizei startet Großoffensive für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern

Bielefelder Polizei startet Kampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Nutzern

Die Bielefelder Polizei hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, um die Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern zu verbessern. Die Aktion unter dem Motto "Safe.Mobile.Life – Zwei Räder im Blick" folgt auf einen deutlichen Anstieg von Verletzungen bei ungeschützten Verkehrsteilnehmern im vergangenen Jahr. Die Behörden werden verstärkt Kontrollen in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Unfallschwerpunkten durchführen, um Unfälle zu verringern und Menschenleben zu retten.

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Im Jahr 2025 waren über die Hälfte aller Verkehrsverletzten in Bielefeld Radfahrer, E-Scooter-Nutzer oder andere ungeschützte Verkehrsteilnehmer. Ihr Anteil stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent. Besonders betroffen waren Kinder und Jugendliche unter den verunglückten Radfahrern, während sich die Zahl der E-Scooter-Unfälle bei 18- bis 24-Jährigen um 82,35 Prozent erhöhte.

Laut Polizei sind viele Zusammenstöße darauf zurückzuführen, dass Autofahrer ungeschützte Verkehrsteilnehmer übersehen. Ablenkungen durch Smartphones oder Kopfhörer verschärfen das Problem und mindern die Aufmerksamkeit sowohl bei Radfahrern als auch bei Kraftfahrern. Die Kampagne setzt auf die Durchsetzung von Regeln zu sicherem Abstand, korrektem Abbiegen und der vorgeschriebenen Ausstattung, um diese Risiken zu minimieren.

Zwischen 7:00 und 20:00 Uhr werden Beamte Unfallschwerpunkte und Schulzonen überwachen. Ziel ist die Umsetzung der "Vision Zero" – einer Zukunft ohne Todesopfer oder schwere Verletzungen im Straßenverkehr. Aufklärungskampagnen richten sich an alle Verkehrsteilnehmer und vermitteln Wissen über tote Winkel sowie ein rücksichtsvolles Miteinander auf der Straße.

Die Initiative verbindet strengere Kontrollen mit Öffentlichkeitsarbeit, um gefährdete Verkehrsteilnehmer zu schützen. Durch die Fokussierung auf Risikogruppen und gefährliches Verhalten will die Polizei den negativen Trend bei den Verletzungen umkehren. Das langfristige Ziel bleibt klar: sicherere Straßen für alle in Bielefeld.

Quelle