Brandenburgs neuer Finanzminister Keller startet mit drastischen Sparplänen gegen Milliardendefizite
Albertine StollFinanzminister will nicht zu früh über Sparmaßnahmen sprechen - Brandenburgs neuer Finanzminister Keller startet mit drastischen Sparplänen gegen Milliardendefizite
Daniel Keller übernimmt das Amt des neuen Finanzministers in Brandenburg zu einer Zeit massiver Haushaltsbelastungen. Das Land steht vor drohenden Milliardendefiziten, die sofortiges Handeln bei den Staatsausgaben erfordern. Seine erste Aufgabe wird es sein, die Haushalte zu überprüfen und das Ausgabenwachstum in allen Regierungsressorts zu bremsen.
Keller bringt Erfahrung aus seinen früheren Positionen als Wirtschaftsminister Brandenburgs und Fraktionsvorsitzender der SPD mit. Zudem verfügt er über eine fundierte mathematische Ausbildung, von der er sich verspricht, dass sie ihm bei der Bewältigung der Landesfinanzen zugutekommen wird.
Die SPD-CDU-Koalition hat bereits einen Plan beschlossen, die Personalkosten in der Landesverwaltung um fünf Prozent zu senken. Davon ausgenommen bleiben Kernbereiche wie Polizei, Gerichte, Schulen und Finanzämter. Tausende Stellen sollen schrittweise abgebaut werden, wobei die Kürzungen zwischen 2026 und 2029 umgesetzt werden.
Weitere Details zu den Sparmaßnahmen werden im Haushalt 2027–2028 festgezurrt. Mit diesen Schritten will die Koalition die Finanzen stabilisieren und eine langfristige Konsolidierung erreichen – ohne dabei essentielle öffentliche Dienstleistungen zu gefährden.
Der neue Finanzminister steht nun vor der Herausforderung, diese Einschnitte umzusetzen und gleichzeitig die wichtigsten Leistungen aufrechtzuerhalten. Die fünfprozentige Reduzierung der Personalkosten markiert den ersten großen Schritt zur Bewältigung der Haushaltskrise Brandenburgs. Endgültige Entscheidungen über zusätzliche Maßnahmen fallen im kommenden Haushaltszyklus.






