Brantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und kritisiert Merz' Iran-Politik scharf
Hans Jürgen ZobelBrantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und kritisiert Merz' Iran-Politik scharf
Die Vorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, hat zu entschlosseneren Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine aufgerufen. Gleichzeitig kritisierte sie Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Lob einer jüngsten diplomatischen Initiative mit dem Iran.
Brantner forderte neue Militärhilfen, schärfere Sanktionen sowie finanzielle Unterstützung für den ukrainischen Haushalt. Jede Hilfe werde dazu beitragen, den Krieg zu beenden und die Sicherheit Europas zu stärken, betonte sie.
Die Grünen begrüßten mögliche neue G7-Hilfen für die Ukraine. Brantner unterstrich, dass es nun konkrete Schritte brauche – und nicht nur Gespräche.
Mit Blick auf den Nahen Osten erklärte sie, das iranische Regime habe seit Kriegsbeginn an Einfluss gewonnen. Eine dauerhafte Waffenruhe in der Region sei längst überfällig.
Direkt kritisierte Brantner Merz dafür, den diplomatischen Durchbruch Donald Trumps mit dem Iran zu feiern. Ihre Forderungen spiegeln den Kurs der Grünen wider, die auf klare Entscheidungen in der Ukraine-Frage drängen. Gleichzeitig setzt sich die Partei für eine Lösung der anhaltenden Konflikte im Nahen Osten ein. Diese Positionen stehen für ein generelles Plädoyer für eine stärkere internationale Reaktion.






