Braunschweig plant neue Kita in Weststadt – Entlastung für 147 Betreuungsplätze
Hans Jürgen ZobelBraunschweig plant neue Kita in Weststadt – Entlastung für 147 Betreuungsplätze
Braunschweiger Behörden stellen Pläne für neue Kita in Weststadt vor
Die Stadt Braunschweig hat Pläne für ein neues Kinderbetreuungszentrum im Stadtteil Weststadt vorgestellt, wo es derzeit an Plätzen für die Kinderbetreuung mangelt. Die geplante Einrichtung in der Unstrutstraße soll den Mangel an 84 Krippenplätzen und 63 Kindergartenplätzen im Bezirk beheben. Eine endgültige Entscheidung über das Projekt trifft der Verwaltungsausschuss der Stadt im Juni nächsten Jahres.
Die neue Kita wird drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe beherbergen. Zudem ist ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum vorgesehen, der gesunde Ernährung und soziales Lernen fördern soll. Nach der Fertigstellung wird die Einrichtung die Kita St. Kjeld ersetzen, die in Kürze schließen soll.
Das Bauvorhaben soll in modularer Serienbauweise umgesetzt werden und dient damit als Pilotprojekt für künftige Bauvorhaben. Bei einer Genehmigung könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen, die Eröffnung wäre dann für 2030 geplant. Der Caritasverband Braunschweig wird die Kita im Rahmen eines Festpreisvertrags mit einer Obergrenze von 10 Millionen Euro betreiben.
Aktuell liegt die Betreuungsquote in Weststadt bei nur 31,1 Prozent für Krippen und 93,5 Prozent für Kindergärten – beide Werte verfehlen die städtischen Zielvorgaben. Die Finanzierung des Projekts ist bereits im Haushalt 2025/2026 gesichert. Die Abstimmung des Ausschusses am 17. Juni 2025 wird entscheiden, ob die Pläne vorankommen.
Die geplante Kita würde die angespannte Betreuungssituation in Weststadt entlasten. Falls realisiert, schafft sie zusätzliche Plätze für Krippen und Kindergärten und führt gleichzeitig eine neue Bauweise in der Stadt ein. Das Ergebnis der nächsten Abstimmung wird über die Zukunft des Projekts entscheiden.






