Bremen verschärft Verkehrskontrollen: Jeder zweite Zweiradfahrer bricht Regeln
Hans Jürgen ZobelBremen verschärft Verkehrskontrollen: Jeder zweite Zweiradfahrer bricht Regeln
Bremer Polizei führt einwöchige Verkehrskontrollen für Rad- und Motorradfahrer durch
Im Rahmen der Aktion "Safe.Mobile.Life" hat die Bremer Polizei eine Woche lang gezielt Zweiradfahrer kontrolliert. Insgesamt wurden 435 Fahrzeuge – darunter Fahrräder und Motorräder – in der gesamten Stadt überprüft. Dabei deckten die Beamten fast 315 Verstöße auf.
Ziel der Kampagne war es, die Verkehrssicherheit für besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Innensenator Dr. Högl betonte, dass die Kontrollen dem Schutz des täglichen Verkehrs in Bremen dienten. Häufige Vergehen waren etwa das Missachten roter Ampeln durch Radfahrer, das Fahren auf Gehwegen oder das Befahren der falschen Fahrbahnseite.
Zwei Motorräder wurden wegen abgelaufener Zulassungen angehalten, nachdem an ihren Abgasanlagen manipuliert worden war. Lärmmessungen ergaben, dass beide Maschinen die gesetzlichen Grenzwerte überschritten. Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der Auffahrt in Hemelingen wurden 35 Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt.
Die meisten Rotlichtverstöße registrierten die Beamten an den Kreuzungen Tiefer/Altenwall sowie Osterdeich/Mozartstraße. Auch Rad- und Motorradfahrer, die während der Fahrt ihr Handy nutzten, mussten mit Bußgeldern rechnen. Die Aktion sollte gezielt Unfälle mit Zweiradfahrern verringern.
Bei 435 Kontrollen wurden insgesamt 315 Verstöße dokumentiert. Im Fokus standen besonders riskante Verhaltensweisen wie das Überfahren roter Ampeln, Falschfahren und die illegale Handynutzung im Verkehr. Die Behörden kündigten an, auch künftig gefährliche Brennpunkte zu überwachen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu verbessern.






