09 June 2026, 22:25

BSW fordert rasche Modernisierung der Mitteldeutschland-Strecke bis 2032

BSW fordert beschleunigte Erweiterung der Mitte-Deutschland-Verbindung

BSW fordert rasche Modernisierung der Mitteldeutschland-Strecke bis 2032

BSW-Fraktion in Thüringen drängt auf beschleunigte Modernisierung der Mitteldeutschland-Strecke

Die BSW-Landesgruppe im Thüringer Landtag setzt sich für einen zügigeren Ausbau der Mitteldeutschland-Verbindung ein. Die Strecke sei von zentraler Bedeutung für die Verkehrsanbindung der Region, argumentieren die Abgeordneten. Doch wegen fehlender Finanzmittel verzögert sich das Projekt bereits seit Jahren.

Die Mitteldeutschland-Strecke soll die Anbindung zwischen Sachsen, Thüringen und Westdeutschland deutlich verbessern. Eine vollständige Elektrifizierung würde schnellere Fernverkehrsverbindungen von Chemnitz und Dresden in die Rhein-Main-Region und das Ruhrgebiet ermöglichen. Doch das Bundesverkehrsministerium bestätigte, dass aktuell keine Haushaltsmittel für die Umsetzung bereitstehen.

Roberto Kobelt, verkehrspolitischer Sprecher der BSW, betonte die Dringlichkeit der Elektrifizierung des Abschnitts Weimar–Jena–Gera–Gößnitz. Zudem forderte er den teilweisen zweigleisigen Ausbau, um die Kapazitäten zu erhöhen. Allein für diesen Streckenabschnitt werden die Kosten auf 544 Millionen Euro geschätzt.

Eigentlich sollten die Bauarbeiten bereits in diesem Jahr beginnen. Nun wurde der Start auf 2028 verschoben, mit der vollständigen Elektrifizierung wird frühestens 2032 gerechnet. Bundesweit fehlen bis 2029 rund 2 Milliarden Euro für Schienenprojekte – darunter auch für diese wichtige Verbindung.

Die BSW bezeichnet die Strecke als eine der bedeutendsten Eisenbahnverbindungen Thüringens und verlangt mehr Bundesmittel, um die Arbeiten zu beschleunigen und weitere Verzögerungen zu vermeiden.

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Ohne zusätzliche Finanzspritzen bleibt die Mitteldeutschland-Verbindung noch Jahre unvollendet. Die Verzögerungen bedeuten langsamere Verbindungen und verpasste Chancen für einen besseren regionalen Verkehr. Die BSW erhöht weiterhin den Druck auf die Bundesregierung, um eine Lösung zu erzwingen.

Quelle