Bundesagrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform mit Fokus auf kleine Betriebe und Generationenwechsel
Jan StahrBundesagrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform mit Fokus auf kleine Betriebe und Generationenwechsel
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die neuen Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Die Anregungen stammen von Norbert Lins, dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments. Rainer sprach sich für mehrere zentrale Aspekte des Plans aus.
Der Minister unterstützte den Erhalt der zweisäuligen Struktur der GAP und verglich diese mit einer tragenden Säule in einem Haus, die für Stabilität unverzichtbar sei. Zudem lobte er die Pläne, kleinere Betriebe im Rahmen der Reform bei den ersten Hektarflächen stärker zu berücksichtigen.
Rainer betonte die Notwendigkeit leistungsfähiger und wettbewerbsfähiger Höfe, um die europäische Nahrungsmittelversorgung zu sichern. Diese seien von entscheidender Bedeutung für die strategische Unabhängigkeit des Kontinents. Der Minister hob zudem die Rolle der Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit, Arbeitsplätze und die regionale Wertschöpfung hervor.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Generationenwechsel in der Landwirtschaft. Rainer unterstrich die Bedeutung der Förderung junger und neu einsteigender Landwirtinnen und Landwirte. Erfolgreiche Hofübergaben seien entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Sektors, so der Minister.
Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, die GAP zu stärken und Betriebe aller Größen zu unterstützen. Rainers Zustimmung signalisiert, dass Deutschland zentrale Elemente des Plans mitträgt. Die Änderungen könnten die europäische Landwirtschaft in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.






