CD9-Sänger Fredy Leyva zieht sich nach Chat-Skandal vorübergehend zurück
Hans Jürgen ZobelCD9-Sänger Fredy Leyva zieht sich nach Chat-Skandal vorübergehend zurück
Fredy Leyva, Mitglied der mexikanischen Boygroup CD9, hat sich nach einer viral gegangenen Kontroverse vorübergehend aus der Band zurückgezogen. Auslöser waren private Nachrichten zwischen dem Sänger und einer Fanin, die nach ihrer Online-Veröffentlichung zu Vorwürfen führten. Leyva äußerte sich inzwischen öffentlich, um seine Position zu klären.
Der Streit begann, als Screenshots eines privaten Chats auftauchten, die Leyva angeblich dabei zeigen, wie er eine Fanin um intime Fotos bittet. Obwohl es sich bei der betroffenen Person um eine Erwachsene handelte, räumte der Sänger ein, dass die Nachrichten missverstanden werden könnten. Am 5. März veröffentlichte er eine öffentliche Stellungnahme, in der er jede Form von Belästigung oder unangemessene Forderungen bestritt.
Zwei Tage später bestätigte CD9 Leyvas vorübergehende Abwesenheit von der Gruppe. Die verbleibenden Mitglieder – Alan Navarro, Alonso Villalpando, Bryan Mouque und Jos Canela – werden die Auftritte ohne ihn fortsetzen. Leyva nutzte die Gelegenheit zudem, um sich deutlich gegen alle Formen von Belästigung, Missbrauch oder Gewalt gegen Frauen auszusprechen.
CD9 wurde ursprünglich am 2. April 2013 gegründet, mit Leyva als einem der fünf Gründungsmitglieder. Die Band konnte sich über die Jahre eine treue Fangemeinde aufbauen, doch dieser Vorfall hat nun zu einer Unterbrechung von Leyvas Mitwirkung geführt, während er private Angelegenheiten regelt.
Sein Rückzug von den Aktivitäten der Band ist vorerst nur vorübergehend. CD9 wird das geplante Programm mit den vier verbleibenden Mitgliedern fortsetzen. Der Sänger seinerseits hat zwar seine Ablehnung von Fehlverhalten betont, gleichzeitig aber seine Handlungen in dem geleakten Chat verteidigt.






