07 May 2026, 08:18

CDU-Politiker will Bürgergeld-Empfängern medizinische Leistungen kürzen

Ein Plakat mit der Aufschrift "Beenden Sie den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Machen Sie niedrigere Gesundheitsversicherungsprämien permanent und schließen Sie die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

CDU-Politiker will Bürgergeld-Empfängern medizinische Leistungen kürzen

Yannick Bury, der haushaltspolitische Sprecher der CDU, hat vorgeschlagen, den Zugang zur Gesundheitsversorgung für bestimmte Empfänger von Bürgergeld einzuschränken. Sein Plan sieht vor, die medizinischen Leistungen an die vorherige Erwerbsbiografie der Antragsteller zu knüpfen. Bury argumentiert, das aktuelle System belaste die Steuerzahler, die diese Kosten tragen, in unzumutbarer Weise.

Bury kritisierte das bestehende Modell, bei dem versicherte Steuerzahler die Krankenversorgung für Bezieher von Grundsicherungsleistungen mitfinanzieren. Diese Regelung nannte er „nicht zu rechtfertigen“ und warnte, sie sei auf Dauer nicht tragbar. Sein Alternativvorschlag greift Elemente des alten Sozialhilfesystems auf, das je nach Beschäftigungsverlauf unterschiedliche Leistungen im Gesundheitsbereich vorsah.

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Nach seinem Entwurf hätten Personen, die vor dem Bezug von Bürgergeld erwerbstätig waren, weiterhin umfassenderen Zugang zu medizinischen Leistungen. Andere ohne vorherige Beschäftigung könnten hingegen Einschränkungen hinnehmen müssen. Bury präsentierte die Idee als Maßnahme zur Kostensenkung, warnte jedoch davor, die Ausgaben lediglich an anderer Stelle im System zu verlagern.

Er forderte eine öffentliche Debatte über das Thema und betonte die Notwendigkeit eines nachhaltigen Ansatzes. Die aktuelle Praxis, so Bury, mache keinen Unterschied zwischen denen, die zuvor in das System eingezahlt hätten, und denen, die dies nicht getan hätten.

Der Vorschlag des CDU-Politikers würde die Anspruchsberechtigung für Gesundheitsleistungen an die frühere Erwerbstätigkeit knüpfen. Sollte er umgesetzt werden, könnte dies zwar die Sozialausgaben verringern, aber gleichzeitig den Zugang zur medizinischen Versorgung für manche Leistungsbezieher beschränken. Bury besteht darauf, dass die Diskussion notwendig sei, um eine weitere Belastung der steuerfinanzierten Dienstleistungen zu verhindern.

Quelle