Dermapharm stabilisiert Aktienkurs durch erfolgreiches Rückkaufprogramm
Albertine StollDermapharm stabilisiert Aktienkurs durch erfolgreiches Rückkaufprogramm
Dermapharm schließt Aktienrückkaufprogramm ab, um Kurs zu stabilisieren
Der Pharmakonzern Dermapharm hat ein Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen, um den Kurs seiner Aktie zu stützen. Das Unternehmen bot den Aktionären 42 Euro pro Aktie – ein Aufschlag von 10 Prozent auf den damaligen Marktpreis. Der Schritt folgt auf Jahre der Stagnation nach dem pandemiebedingten Höchststand.
Der deutsche Arzneimittelhersteller ging 2018 an die Börse, wobei Gründer Wilhelm Beier knapp 80 Prozent der Anteile behielt. Während der Pandemie kletterte der Aktienkurs zeitweise auf 90 Euro, begünstigt durch die Abfüllung des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech. Seither hatte sich der Kurs jedoch kaum noch bewegt.
Dermapharm kündigte an, bis zu 4,3 Millionen eigene Aktien zurückzukaufen – etwa 8 Prozent des Grundkapitals. Die Aktionäre zeigten großes Interesse und boten rund 4,8 Millionen Papiere an. Daher wird das Unternehmen die Aktien im Verhältnis der Nachfrage zuteilen.
In den vergangenen Jahren wuchs Dermapharm durch strategische Übernahmen, darunter Strathmann (2018), Allergopharma (2020), Arkopharma und C3 (2022) sowie zuletzt Mucos im Jahr 2025. Zum Konzern gehören heute Marken wie Anton Hübner und Euromed sowie eine Beteiligung an Wellster Healthtech. Allerdings kämpft die Reimport-Tochter Axicorp derzeit mit Schwierigkeiten.
Der Rückkauf hat dazu beigetragen, den Aktienkurs von Dermapharm nach langer Seitwärtsbewegung zu stabilisieren. Mit dem Abschluss des Programms konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf Wachstum durch Akquisitionen und das Kerngeschäft mit Pharmaprodukten. Die starke Resonanz der Aktionäre unterstreicht das große Interesse an dem Angebot.






