06 April 2026, 18:23

Die taz sucht Erben für ihre Unabhängigkeit und Zukunft

Gelblicher alter Zeitungsartikel mit 'Crédit Communal de France' in fetter schwarzer Schrift.

Die taz sucht Erben für ihre Unabhängigkeit und Zukunft

Seit fast 40 Jahren ist die Zeitung taz eine Stimme des unabhängigen Journalismus. Nun, da die Gründergeneration in den Ruhestand geht, rückt die langfristige finanzielle Absicherung durch die Leserschaft in den Fokus.

Die taz wurde 1978 von einer Gruppe von Journalisten ins Leben gerufen, die eine andere Art von Zeitung schaffen wollten. Viele dieser Pioniere der ersten Stunde sind heute im Ruhestand oder stehen kurz davor. Die Medienlandschaft hat sich seitdem dramatisch verändert – für unabhängige Verlage ist das Überleben schwieriger geworden.

Um die Zukunft der taz zu sichern, wirbt die Zeitung um finanzielle Zuwendungen ihrer Leserinnen und Leser. Eine Möglichkeit besteht darin, Genossenschaftsanteile zu vererben, die dauerhaft in die Finanzierung der Zeitung einfließen. Alternativ kann die taz Panter Stiftung als Begünstigte im Testament bedacht werden. Allerdings können einmal übereignete Anteile nicht zurückgefordert werden – selbst bei späterer finanzieller Not.

Die gemeinnützige taz Panter Stiftung setzt Spenden ein, um Nachwuchsjournalisten zu fördern, kritische Berichterstattung zu finanzieren und verfolgten Reporterinnen und Reportern zu helfen. Wer der Stiftung Geld oder Anteile vermacht, trägt dazu bei, die Unabhängigkeit der Zeitung für kommende Generationen zu bewahren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Appell für langfristige Finanzierung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die taz ihre Mission an eine jüngere Journalistengeneration weitergeben will. Leserinnen und Leser, die die Zeitung oder ihre Stiftung in ihrem Testament bedenken, schaffen direkte finanzielle Stabilität. So bleibt die taz unabhängig und kann ihre Arbeit ohne Abhängigkeit von Konzerninteressen fortsetzen.

Quelle