29 April 2026, 16:35

Dorns Steuerreform: Spitzensteuersatz soll früher greifen – und löst Streit aus

Eine Europakarte mit Farben, die die Spitzensätze der Einkommensteuer in jedem Land anzeigen, mit der Überschrift "Spitzensätze der Einkommensteuer in Europa."

Dorns Steuerreform: Spitzensteuersatz soll früher greifen – und löst Streit aus

Florian Dorn hat einen neuen Steuerplan vorgelegt, der den Spitzensteuersatz erhöht und ihn früher greifen lässt. Nach seinem Vorschlag würde die höchste Steuerstufe bereits ab 210.000 Euro statt wie bisher ab 278.000 Euro gelten. Der Vorstoß hat bereits eine Debatte ausgelöst, wobei vor allem die SPD Kritik übt.

Dorn argumentierte, die Mittelschicht reiche viel weiter nach oben in der Einkommensskala, als häufig angenommen werde. Zudem verteidigte er Steuersenkungen für Besserverdiener mit der Begründung, sie seien notwendig, um das System auszubalancieren. Seine Äußerungen erfolgten, nachdem die SPD die Gerechtigkeit seiner Pläne infrage gestellt hatte.

Als Reaktion auf die Kritik verwies Dorn darauf, dass die obersten zehn Prozent der Verdienenden bereits fast 60 Prozent aller Steuern aufbrächten. Er betonte, sein Vorschlag werde das System gerechter gestalten, indem die Grenzen angepasst würden, ohne Spitzenverdiener übermäßig zu belasten.

Trotz der Gegenwehr blieb Dorn bei seiner Steuerreform. Er wies die Einwände der SPD zurück und erklärte, seine Änderungen würden zu einer faireren Verteilung der Steuerlast führen.

Der Plan sieht vor, die Schwelle für den Spitzensteuersatz auf 210.000 Euro zu senken. Dorns Konzept beinhaltet zudem Entlastungen für Besserverdiener, auch wenn Kritiker bezweifeln, dass davon die Mittelschicht wie beabsichtigt profitiert. Die Diskussion über Steuergerechtigkeit und Einkommensgrenzen wird voraussichtlich anhalten, während der Vorschlag weiterverfolgt wird.

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