Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Dreyer glaubt an SPD-Sieg trotz CDU-Führung in Rheinland-Pfalz-Wahl
Rheinland-Pfalz' ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterstützt die Chancen der SPD bei der bevorstehenden Wahl. Zwar liegen die Christdemokraten in Umfragen leicht vorn, doch Dreyer ist überzeugt, dass die Partei unter der Führung von Alexander Schweitzer den Sieg davon tragen kann. Sie gibt jedoch zu, dass es nervenaufreibender sei, den Wahlkampf von der Seitenlinie aus zu verfolgen, als selbst zu kandidieren.
Dreyer hatte im vergangenen Sommer den Vorsitz der Ampelkoalition in Mainz abgegeben. Ihr Nachfolger, Alexander Schweitzer, führt die SPD nun in die Landtagswahl. Trotz eines knappen Vorsprungs der CDU von zwei Prozentpunkten (29 % zu 27 %) in aktuellen Umfragen schneidet Schweitzer in persönlichen Beliebtheitswerten besser ab als sein CDU-Herausforderer Gordon Schnieder.
Dreyer lobt die Wahlkampfstrategie der SPD und hebt deren ständige Präsenz in der gesamten Region hervor. Im Vergleich zu ihren eigenen Erfahrungen betont sie, dass aktives Wahlkämpfen weniger belastend gewesen sei als die Rolle der Beobachterin. Ihr Vertrauen in Schweitzers Führung bleibt ungebrochen, auch wenn das Rennen in der heißen Phase enger wird.
Die aktuellen Umfragewerte der SPD deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin, das enger ausfällt als zunächst prognostiziert. Zwar behält die CDU eine leichte Führung, doch fehlen in den jüngsten Daten detaillierte Vergleiche mit den SPD-Ergebnissen seit dem Jahr 2000. Dreyers Optimismus gründet auf Schweitzers Fähigkeit, die Wähler zu erreichen, sowie auf die kontinuierliche Basisarbeit der Partei.
Der Wahlausgang wird zeigen, ob Schweitzers Popularität in Stimmen umzumünzen ist. Dreyers Rückendeckung verleiht dem SPD-Vorstoß, die Lücke bis zum Wahltag zu schließen, zusätzliches Gewicht. Das Endergebnis wird entscheiden, ob die Partei die Macht in Rheinland-Pfalz halten kann.






