26 April 2026, 12:30

"Enter the Gungeon 2" will gegen Roguelike-Trends – mit mehr Tiefe statt Progression

Ein Mann spielt an einem Slot-Automaten mit der Aufschrift 'Jackpot', umgeben von einer Tafel mit Text und Obstbildern, was auf ein Online-Casinospiel hinweist.

"Enter the Gungeon 2" will gegen Roguelike-Trends – mit mehr Tiefe statt Progression

Dodge Roll kündigt Enter the Gungeon 2 an – den Nachfolger des gefeierten Roguelike-Hits von 2016

Der ursprüngliche Titel feiert in diesem Monat sein zehntes Jubiläum und konnte mit über 14 Millionen verkauften Exemplaren überzeugen. Die Entwickler wollen im Nachfolger dieselbe Mischung aus Bullet-Hell-Action und Roguelike-Herausforderung beibehalten – doch gleichzeitig setzt sich das Studio bewusst von aktuellen Genre-Trends ab.

Kritik an modernen Roguelikes: Zu viel Progression, zu wenig Tiefe Designer Dave Crooks äußert sich offen über seine Bedenken gegenüber zeitgenössischen Roguelikes. Viele aktuelle Titel, so seine Kritik, setzten zu stark auf Fortschrittssysteme statt auf tiefgründige Spielmechaniken. Enter the Gungeon prägte 2016 mit seinem Mix aus schnellem Schusswechsel, Permadeath und zufälligen Durchläufen maßgeblich das moderne Action-Roguelike – doch seitdem hat sich das Genre verändert.

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Besonders seit dem Hype um Vampire Survivors beobachte Crooks einen Wandel: Spiele wie Balatro nutzten zunehmend glücksspielähnliche Mechaniken, um Spieler zu binden – statt auf sinnvolle Spielschleifen zu setzen. Enter the Gungeon 2 soll genau das vermeiden. Das Team konzentriert sich auf die Stärken des Originals: präzisen Kampf, unvorhersehbare Durchläufe und eine riesige Auswahl an Waffen und Items. Optisch setzt der Nachfolger auf einen frischen 3D-Stil, während das Gameplay treu zum Kernkonzept bleibt.

Ein Statement gegen den Genre-Mainstream Mit Enter the Gungeon 2 positioniert sich Dodge Roll als Gegenentwurf zum aktuellen Roguelike-Trend. Die 3D-Grafik markiert zwar einen deutlichen visuellen Bruch, doch die Spielmechaniken bleiben den Wurzeln des ersten Teils verhaftet. Statt auf progressionlastige Systeme zu setzen, will das Studio wieder mechanikgetriebene Herausforderungen in den Vordergrund stellen – ganz so, wie es Fans des Originals schätzen gelernt haben.

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