Frederik Rønnow kehrt zurück – trotz WM-Enttäuschung und Union-Berlins Formtief
Jan StahrFrederik Rønnow kehrt zurück – trotz WM-Enttäuschung und Union-Berlins Formtief
Frederik Rønnow hat die Enttäuschung über das gescheiterte WM-Qualifikationsvorhaben Dänemarks hinter sich gelassen. Der Torhüter betont, dass dies seine Leistungen für den 1. FC Union Berlin nicht beeinträchtigen werde. Nach einem kurzen Rücktritt aus der Nationalmannschaft kehrte er kürzlich zurück, um das Team während einer Verletzungskrise zu unterstützen.
Rønnow hatte seinen Rückzug aus der dänischen Auswahl Ende 2023 bekannt gegeben. Doch im März überraschte er mit einem Comeback und stieß kurzfristig für die Spiele gegen Nordmazedonien und Tschechien zum Kader. Obwohl er auf der Bank blieb, stand er dem Debütanten Mads Hermansen zur Seite, als Dänemark im WM-Playoff-Finale gegen die Tschechen im Elfmeterschießen unterlag.
Seit 2021 ist der Schlussmann eine Schlüsselfigur bei Union Berlin. Im vergangenen Sommer verlängerte er seinen Vertrag, wobei die genaue Laufzeit nie öffentlich gemacht wurde. Trotz der jüngsten Schwächephase des Vereins – in den letzten zwölf Spielen gab es nur zwei Siege – liegt Union weiterhin sieben Punkte über dem Relegationsplatz.
Für die Zukunft schließt Rønnow weitere Einsätze in der Nationalmannschaft nicht aus. Er führte Gespräche mit Trainer Brian Riemer und bleibt für Nominierungen offen. Derzeit konzentriert er sich jedoch auf Union Berlin, das am Sonntag um 15:30 Uhr MEZ gegen den FC St. Pauli antritt – live zu sehen auf DAZN.
Union Berlins Saison verläuft mit einem soliden Vorsprung vor den Abstiegsrängen, auch wenn die Form nachgelassen hat. Rønnow, seit 2021 beim Verein, bleibt engagiert, räumt aber ein, dass seine Karriere dort möglicherweise eines Tages enden könnte. Aktuell steht für ihn jedoch das Spiel gegen St. Pauli am Sonntag im Mittelpunkt.






