05 June 2026, 11:14

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensleistung für soziale Gerechtigkeit

Abschied von einer engagierten Fürtherin: Anette Reichstein, 75, verstorben

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensleistung für soziale Gerechtigkeit

Anette Reichstein, eine engagierte SPD-Politikerin und langjährige Kämpferin für soziale Belange, ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Geboren am 1. Mai 1951, prägte sie über Jahrzehnte die Politik und die sozialen Unterstützungsnetzwerke in Fürth.

Reichstein begann ihre politische Laufbahn 1990 als Vertreterin der SPD im Fürther Stadtrat, dem sie bis 2008 angehörte. In dieser Zeit übernahm sie zudem von 2002 bis 2008 eine Führungsrolle als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion.

Über die Politik hinaus war sie Mitbegründerin des Fürther Frauenhauses sowie des Diakonievereins St. Martin. Ihr Einsatz für das soziale Wohl erstreckte sich auch auf ihre Arbeit bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO), wo sie verschiedene Positionen innehatte. Zudem wirkte sie als Jugendschöffin und setzte sich unermüdlich für die Rechte junger Menschen in der Gemeinde ein.

Ab 1994 war Reichstein aktives Mitglied im Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde St. Martin. Für ihr Wirken wurde sie im Februar 2020 von der Stadt Fürth mit dem Goldenen Kleeblatt ausgezeichnet. Bis zu ihrem Tod blieb sie dem öffentlichen Dienst verbunden und arbeitete im Büro des Landtagsabgeordneten Horst Arnold.

Mit ihrem Tod am 3. Juni 2026 endet ein Leben, das ganz im Zeichen des öffentlichen Engagements und der sozialen Gerechtigkeit stand. Ihre Arbeit in der Kommunalpolitik, ihr Einsatz für Frauen und Jugendliche sowie ihr Engagement in gemeinnützigen Organisationen haben die Fürther Gemeinschaft über Jahre hinweg geprägt.

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