Gifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt soll mit 280.000 Euro retten
Lissi StiebitzGifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt soll mit 280.000 Euro retten
Gifhorns Mühlenmuseum steht vor dem Kollaps nach Jahren der Vernachlässigung und finanzieller Probleme
Das Gebäude des Mühlenmuseums in Gifhorn benötigt dringend Sanierungsarbeiten, doch der private Betreiber ist insolvent und kann die Kosten nicht tragen. Die Stadtverwaltung hat nun vorgeschlagen, mit öffentlichen Mitteln einzugreifen, um weitere Schäden zu verhindern.
Die Bausubstanz des Museums hat über die Jahre stark gelitten: Von holzwurmbefallenen Balken bis zu bröckelnden Dachziegeln reichen die Schäden. Stadtvertreter warnen, dass ohne sofortiges Handeln die Verfallserscheinungen zunehmen und die künftigen Sanierungskosten in die Höhe treiben werden.
Die private Betreiberfirma des Museums ist in die Pleite gerutscht und verfügt über keine Mittel für Instandhaltungsmaßnahmen. Da der Betreiber die Ausgaben nicht decken kann, hat die Gifhorner Stadtverwaltung einen Plan vorgelegt, 280.000 Euro aus dem Haushalt 2026 für die dringendsten Reparaturen bereitzustellen. Die Begründung: Der Erhalt des Gebäudes liege in öffentlicher Verantwortung – angesichts seines kulturellen und historischen Werts.
Die endgültige Entscheidung liegt beim Stadtrat, der in seiner nächsten Sitzung über den Antrag abstimmen wird. Bei einer Zustimmung sollen die Mittel die akutesten strukturellen Probleme beheben, bevor sie sich weiter verschärfen.
Die Zukunft des Museums hängt nun vom Votum des Rates und der Bereitschaft der Stadt ab, die Sanierung zu finanzieren. Ohne Eingreifen wird sich der Zustand des Gebäudes weiter verschlechtern – mit steigenden Risiken und Kosten. Die geplanten 280.000 Euro sollen die Bausubstanz stabilisieren und irreparable Schäden verhindern.






