Guardiolas Abschied bei Manchester City beendet eine goldene Ära des Fußballs
Lissi StiebitzGuardiolas Abschied bei Manchester City beendet eine goldene Ära des Fußballs
Pep Guardiola wird Manchester City nach einem Jahrzehnt als Trainer verlassen. Sein Abschied markiert das Ende einer Ära, die von Titeln geprägt war und einen nachhaltigen Einfluss auf Spieler wie Vincent Kompany hatte. Der ehemalige Mannschaftskapitän von City hat oft darüber gesprochen, wie Guardiola seine eigenen Trainerambitionen geprägt hat.
Guardiola übernahm 2016 das Zepter bei Manchester City, mit Kompany als seinem Führungsspieler auf dem Platz. Gemeinsam holten sie sechs Meisterschaften in der Premier League, drei FA Cups und die Champions League. Kompany, der bis 2019 unter Guardiola spielte, beschrieb dessen unerbittlichen Siegeswillen als prägendes Merkmal.
Obwohl die beiden privat nicht besonders eng befreundet waren, vertraute Kompany Guardiolas Führung uneingeschränkt. Seitdem hat er den Spanier als seinen größten Inspirator für seinen eigenen Einstieg ins Trainergeschäft bezeichnet. Das Selbstvertrauen und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten, die Kompany unter Guardiola entwickelte, motivierten ihn, nach seinem Karriereende als Spieler eine Laufbahn als Trainer einzuschlagen.
Während Guardiola sich auf seinen Abschied vorbereitet, gilt sein ehemaliger Assistent Enzo Maresca als klarer Favorit für die Nachfolge. Der Wechsel an der Spitze erfolgt nach einer beispiellosen Erfolgsphase des Vereins, in der Guardiola seinen festen Platz in der Geschichte des englischen Fußballs sicherte.
Guardiolas Zeit bei Manchester City hat sowohl den Verein als auch seine Spieler nachhaltig geprägt. Kompanys berufliche Neuorientierung als Trainer ist nur ein Beispiel für seinen Einfluss. Mit Maresca, der voraussichtlich die Verantwortung übernimmt, wird der Verein nun darauf abzielen, auf den Grundlagen aufzubauen, die Guardiola in den vergangenen zehn Jahren gelegt hat.






