Halles Paulus-Spielplatz wird nach Millionensanierung wiedereröffnet – trotz Parkhausgerüchten
Lissi StiebitzHalles Paulus-Spielplatz wird nach Millionensanierung wiedereröffnet – trotz Parkhausgerüchten
Ein Spielplatz in Halle (Saale) wird nach einer umfassenden Sanierung, die über eine Million Euro gekostet hat, wiedereröffnet. Das Projekt folgt auf monatelange Unsicherheit, nachdem Gerüchte über eine mögliche Schließung des Geländes die Runde machten. Ein 11-jähriger Junge brachte seine Sorgen sogar in einer Stadtratssitzung vor – er fürchtete, der Spielplatz könnte durch ein unterirdisches Parkhaus ersetzt werden.
Die Kontroverse begann, als sich das Gerücht verbreitete, der Paulus-Spielplatz am Rathenauplatz solle abgerissen werden. Einige Verantwortliche hatten tatsächlich überlegt, dort eine Tiefgarage zu bauen, verwarfen den Plan jedoch wegen der hohen Kosten. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt bestätigte später, dass auf dem Gelände kein unterirdisches Parkhaus entstehen werde.
Die dringend notwendigen Reparaturen am Spielplatz waren jahrelang wegen knapper Haushaltsmittel verschoben worden. Nun, da die Finanzierung gesichert ist, hat die Stadt die Sanierung vorangetrieben. Der modernisierte Spielbereich wird bald wieder Kinder willkommen heißen.
Unterdessen sucht die Stadt weiterhin nach Lösungen, um die Parksituation zu entspannen. Statt des verworfenen Plans für den Rathenauplatz prüfen die Verantwortlichen nun kleinere Quartiersgaragen in stark frequentierten Gebieten.
Die vollständige Wiedereröffnung des Spielplatzes schafft einen erneuerten Freiraum für Familien aus der Nachbarschaft. Da die Parkhauspläne vom Tisch sind, liegt der Fokus weiterhin auf der Verbesserung öffentlicher Einrichtungen. Gleichzeitig arbeitet die Stadt weiter an Konzepten, um den Parkraumbedarf in anderen stark belasteten Lagen zu decken.






