04 April 2026, 22:21

Hammer Raumstylisten scheitert: Reguläres Insolvenzverfahren ab April 2026

Schwarz-weiß-Foto eines belebten Marktplatzes in Stuttgart, Deutschland mit mehreren Gebäuden, Menschen, Karren und verstreuten Gegenständen; Text ist unten sichtbar.

Hammer Raumstylisten scheitert: Reguläres Insolvenzverfahren ab April 2026

Hammer Raumstylisten GmbH tritt am 1. April 2026 in das reguläre Insolvenzverfahren ein. Das Unternehmen scheiterte daran, einen Investor zu finden, der das spezielle Einzelhandelskonzept erhalten wollte – die Zukunft bleibt damit ungewiss.

Erstmals hatte der Händler 2023 Insolvenz angemeldet. Seither wurden 42 der ursprünglich 50 Filialen geschlossen, vor allem in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Weitere 46 Standorte, für die sich keine Käufer fanden, begannen am 16. März mit Räumungsverkäufen und haben inzwischen endgültig geschlossen.

Der Verkauf des Unternehmens gestaltete sich äußerst schwierig. Die zweite Insolvenz, schwache Marktbedingungen und finanzielle Instabilität erschwerten den M&A-Prozess erheblich. Verhandlungen mit potenziellen Käufern kamen zum Erliegen, eine tragfähige Lösung blieb aus.

Trotz der Herausforderungen bleibt das Ziel, möglichst viele Filialen unter der Marke Hammer zu erhalten. Die Erfolgsaussichten werden jedoch derzeit als gering eingestuft. Die Löhne der verbleibenden 1.100 Mitarbeiter werden bis Ende März 2026 über Insolvenzgeld abgesichert.

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Ab dem 1. April starten die letzten 41 Filialen mit Räumungsverkäufen, um vor Beginn des regulären Insolvenzverfahrens noch Liquidität zu generieren. Nach dem Scheitern einer Rettungslösung tritt das Unternehmen wie geplant am 1. April 2026 in die Insolvenz ein. Die Abwicklungsverkäufe in den verbleibenden Geschäften werden fortgesetzt, während die Beschäftigten bis Ende März Insolvenzgeld erhalten.

Quelle