29 April 2026, 10:49

Hessens Polizei schlägt gegen Raser und Tuner mit harten Strafen zu

Weißes Polizeiauto vor einer Reihe von fahrenden Fahrzeugen auf einer Straße mit Gras und Bäumen auf beiden Seiten, aufgenommen außerhalb einer Stadt.

Hessens Polizei schlägt gegen Raser und Tuner mit harten Strafen zu

Die Polizei in Hessen ist in einer Reihe gezielter Kontrollen gegen gefährliches Fahren und Verkehrsverstöße vorgegangen. Die Spezialeinheit "TRuP" (Tuner, Raser und rücksichtslose Fahrer) führte in der vergangenen Woche in Hanau, Ronneburg und Offenbach Überprüfungen durch. Dabei wurden mehrere Fahrzeuge sichergestellt, und zahlreiche Fahrer müssen nun mit Bußgeldern, Fahrverboten und weiteren rechtlichen Konsequenzen rechnen.

In Hanau wurde ein 24-jähriger Mann mit einem BMW M4 Competition auf der Bundesstraße 448 mit einer Geschwindigkeit von 205 km/h gestoppt. Ihm drohen nun ein Mindestbußgeld von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.

Im selben Gebiet fiel ein Ford-Focus-Fahrer durch Rasen auf. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er keinen gültigen Führerschein besaß, unter Cannabiseinfluss stand und gegen ihn Haftbefehle vorlagen. Zudem hatte er über 2.100 Euro an offenen Geldstrafen. Der Bekannte, der ihm das Auto geliehen hatte, wird nun wegen Überlassung eines Fahrzeugs an einen Fahrer ohne Führerschein ermittelt.

In Offenbach wurde ein Opel Astra OPC wegen illegaler Tuning-Maßnahmen und eines überlauten Auspuffs beschlagnahmt. Der Halter, ein Wiederholungstäter, war mit demselben Fahrzeug bereits fast genau ein Jahr zuvor wegen ähnlicher Verstöße sichergestellt worden. Ihm drohen nun 90 Euro Bußgeld sowie zusätzliche Bearbeitungskosten.

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Ein VW Käfer wurde in Ronneburg wegen übermäßigen Lärms und technischer Mängel eingezogen. Der 18-jährige Fahrer muss mindestens 100 Euro Strafe zahlen.

Ebenfalls in Hanau wurden ein VW Polo und ein Audi A6 beim Überfahren roter Ampeln erwischt. Der Polo-Fahrer erhielt ein Bußgeld von 90 Euro, während der Audi-Lenker mit 200 Euro Strafe und einem einmonatigen Fahrverbot belegt wurde.

Darüber hinaus wurde einer Gruppe von sechs Personen der Zutritt zum Bereich Kinzigbogen in Hanau untersagt, nachdem sie mehrfach auffällig geworden war – unter anderem, weil sie auf ein parkendes Auto uriniert hatte.

Die Aktionen führten zu zahlreichen Sanktionen, darunter Geldstrafen, Fahrverbote und Fahrzeugbeschlagnahmungen. Die Behörden betonten, dass weitere Kontrollen folgen werden, um gefährliches und illegales Verhalten im Straßenverkehr konsequent zu ahnden. Täter müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Quelle