Hindenburgdamm: Unbefugte auf Bahntrasse gefährden Zugverkehr und Sicherheit
Lissi StiebitzHindenburgdamm: Unbefugte auf Bahntrasse gefährden Zugverkehr und Sicherheit
Hindenburgdamm: Bahntrasse wird zum Schauplatz wiederholter unbefugter Zutritte – Bundespolizei schreitet ein
Der Hindenburgdamm, eine Bahntrasse zwischen den Bahnhöfen Klanxbüll und Morsum, hat sich zu einem Brennpunkt für unerlaubte Betretungen entwickelt. Dies führt zu wiederholten Einsätzen der Bundespolizei. Vorfälle mit Picknickern, Bernsteinsuchern und sogar Radfahrern, die GPS-Anweisungen folgten, haben bereits zu Behinderungen im Zugverkehr und Sicherheitsbedenken geführt.
Die Bundespolizei in Flensburg meldete mehrfach Fälle, in denen Personen das gesperrte Gelände betraten. Lokführer alarmieren regelmäßig die Behörden, wenn sie Personen auf den Gleisen entdecken, woraufhin Streifen die Lage klären müssen. In einem Fall hob eine französische Familie ihre Fahrräder über ein verschlossenes Tor, nachdem ihr Navigationsgerät sie auf den Damm geleitet hatte. Die Polizei musste eingreifen und erklären, dass es sich weder um einen öffentlichen Rad- noch um einen Wanderweg handelt.
Auch Picknicks direkt neben den Gleisen und Bernsteinsammler an den Dammböschungen wurden bereits unterbunden. Jeder Vorfall löst Sicherheitsprotokolle aus: Betroffene Abschnitte werden gesperrt oder Züge müssen ihre Geschwindigkeit drosseln, was zu Verspätungen führt. Die Tore an beiden Enden des Damms bleiben verschlossen und sind nur für berechtigte Personen wie Polizei, Feuerwehr oder Rettungskräfte zugänglich.
Um unerlaubtes Betreten zu verhindern, weisen nun große Banner deutlich auf das Verbot hin, die Böschungen zu betreten. Hanspeter Schwartz, Sprecher der Bundespolizei, warnte, dass Verantwortliche für Störungen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssten. Zudem könnten ihnen die finanziellen Verluste in Rechnung gestellt werden, die durch Betriebsunterbrechungen entstehen.
Die wiederholten Vorfälle zwingen die Behörden, die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken und Warnungen auszusprechen. Unbefugte riskieren rechtliche Folgen, während ihre Handlungen weiterhin den Bahnbetrieb beeinträchtigen. Polizeistreifen und Sicherheitsmaßnahmen bleiben bestehen, um weiteren unberechtigten Zutritt zu verhindern.
Trainspotters and More: New Trespassing Incidents on Hindenburgdamm
The Hindenburgdamm continues to attract unauthorized users despite heightened security. Recent reports show:
- Trainspotters were spotted repeatedly on the 11 km dam in August 2024.
- A photographer with camera and tripod was reported near Sylt, prompting police coordination.
- Authorities confirmed ongoing efforts to manage trespassers through local and federal police cooperation.






