05 April 2026, 02:22

IHK Halle-Dessau stellt dringende Forderungen vor Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

Altes Buch mit detaillierter Karte von Deutschland und den Niederlanden, mit Text zur Ergänzung der geografischen und Grenzinformationen.

IHK Halle-Dessau stellt dringende Forderungen vor Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat vor der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt ihre zentralen Forderungen vorgelegt. In einem am 25. März verabschiedeten Positionspapier benennt die Organisation die drängendsten Anliegen der regionalen Wirtschaft – von der Energiesicherheit über den Infrastrukturausbau bis hin zum Abbau bürokratischer Hürden. Nun will die IHK diese Themen vor der Wahl in die politische Debatte einbringen.

Das Papier fordert weitreichende Reformen, um die Unternehmen in der Region zu stärken. Gefordert werden langfristige Finanzierungssicherheit, schnellere Genehmigungsverfahren in der Planung sowie dringende Maßnahmen gegen marode Verkehrswege, Brücken und digitale Netze. Zudem müssten die Investitionsstaus in der Versorgungsinfrastruktur behoben werden, um die Wirtschaftskraft zu festigen.

Beim Thema Energie pocht die IHK auf eine verlässliche und bezahlbare Versorgung, Technologieoffenheit sowie den Ausbau zentraler Infrastrukturen. Sie unterstützt Wasserstoffstrategien, die alle Technologien einbeziehen, Lösungen zur CO₂-Abscheidung und die Entwicklung von Industriestandorten. Ziel ist es, die Energiepreise stabil zu halten und gleichzeitig die grüne Wende zu ermöglichen.

Um den Fachkräftemangel zu lindern, schlägt die IHK eine bessere Nutzung des bestehenden Arbeitskräftepotenzials, eine Stärkung der beruflichen Ausbildung und weniger Hürden bei der Beschäftigung vor. Zudem verlangt sie schlankere Bürokratie mit regelmäßigen Überprüfungen von Verwaltungsaufgaben und klareren, praxistauglicheren Gesetzen.

Besonderes Gewicht legt das Papier auf Innovationsförderung, die speziell auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten ist, sowie auf engere Kooperationen zwischen Hochschulen und Wirtschaft. Bei der internationalen Expansion fordert die IHK aktive Unterstützung beim Markteintritt, verbunden mit einem Bekenntnis zu Freihandel und Diplomatie.

Die IHK wird diese Forderungen in den kommenden Wochen mit Parteien, Kandidaten und der Öffentlichkeit diskutieren. Bisher haben sich Stand 5. April noch keine Parteien öffentlich zu den Vorschlägen geäußert.

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Das Positionspapier skizziert, was die regionale Wirtschaft von der nächsten Landesregierung erwartet: Fortschritte in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Bürokratieabbau und Fachkräfte – allesamt Schlüsselfaktoren, die die IHK für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum als unverzichtbar ansieht. Im Vorfeld der Wahl sollen nun Gespräche mit Politik und Bürgerschaft folgen.

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