Insiderhandel in Würzburg: 42 Verdächtige nach Börsen-Skandal unter Beobachtung
Albertine StollInsiderhandel in Würzburg: 42 Verdächtige nach Börsen-Skandal unter Beobachtung
In Würzburg haben die Behörden eine länderübergreifende Ermittlung wegen Insiderhandels gegen 42 Verdächtige eingeleitet. Im Mittelpunkt steht ein in Würzburg ansässiges Unternehmen, das 2022 an die Börse ging. Den Ermittlern zufolge könnten einige Personen Aktien erworben haben, bevor die Übernahmepläne öffentlich bekannt gegeben wurden.
Die Untersuchungen begannen, nachdem der Aktienkurs des Unternehmens nach der Übernahmeankündigung stark angestiegen war. Am 19. März durchsuchten Beamte in sechs Bundesländern Wohn- und Geschäftsräume und beschlagnahmten Datenträger. Während der Razzia kam es zu keinen Festnahmen.
Die Ermittlungen richten sich nicht gegen das Transportunternehmen selbst oder dessen Mitarbeiter. Die Staatsanwaltschaft warnte, dass die Aufklärung des Falls noch längere Zeit in Anspruch nehmen könnte. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, Aktien gekauft zu haben, bevor die Übernahmepläne öffentlich wurden. Der Fall wird weiterhin aktiv untersucht. Bisher wurden gegen keine der Personen formelle Anklagen erhoben.






