05 June 2026, 14:53

IT-Fachkräftemangel treibt Gehälter in Deutschland auf Rekordniveau

IT-Gehälter Übersicht: Gehälter nach Beruf und Erfahrung

IT-Fachkräftemangel treibt Gehälter in Deutschland auf Rekordniveau

Deutschlands IT-Branche leidet unter wachsendem Fachkräftemangel – doch die Gehälter steigen

In Deutschlands IT-Sektor verschärft sich der Fachkräftemangel: 2025 blieben über 109.000 Stellen unbesetzt. Trotz des Personalmangels wächst die Branche weiter – zwischen 2022 und 2024 stieg die Beschäftigtenzahl um 12 Prozent. Die Gehälter bleiben attraktiv, besonders für Spezialisten in gefragten Bereichen wie Cloud Computing und Cybersicherheit.

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Mittlerweile arbeiten fast 1,1 Millionen IT-Fachkräfte in Deutschland. Mit dem Wachstum stiegen auch die Löhne: Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt liegt bei 58.721 Euro. Rund 65 Prozent der Beschäftigten zeigen sich mit ihrem Einkommen zufrieden.

Einstiegsgehälter beginnen in der Regel bei 45.000 Euro brutto pro Jahr. Quereinsteiger müssen zwar oft mit mindestens 35.000 Euro rechnen, doch wer in gesuchten Bereichen Expertise mitbringt, startet häufig mit einem höheren Einkommen. Mit Berufserfahrung klettern die Gehälter deutlich – Spitzenverdiener erreichen 150.000 Euro oder mehr.

Zu den bestbezahlten IT-Berufen zählen Solution Architects (85.300 Euro) und Softwarearchitekten (82.800 Euro). Auch Key Account Manager (80.300 Euro) und Product Owner (73.200 Euro) gehören zu den Topverdienern. Erfahrene Spezialisten in Bereichen wie KI und Cybersicherheit können bis zu 100.000 Euro jährlich verdienen.

Auch der Standort spielt eine Rolle: München bietet mit durchschnittlich 65.000 Euro die höchsten Gehälter, gefolgt von Frankfurt (63.000 Euro) und Hamburg (62.000 Euro).

Der deutsche IT-Arbeitsmarkt bleibt robust – mit hoher Nachfrage und konkurrenzfähigen Gehältern. Während Berufsanfänger mit 45.000 Euro einsteigen, verdienen erfahrene Fachkräfte in spezialisierten Positionen deutlich mehr. Das anhaltende Wachstum der Branche eröffnet weiterhin Chancen für Neueinsteiger und etablierte Mitarbeiter gleichermaßen.

Quelle