Junge Gründer glänzen in Höhle der Löwen mit kreativen Ideen und harter Kritik
Hans Jürgen ZobelEhemaliger Boxer Axel Schulz Guest Grillmaster - Junge Gründer glänzen in Höhle der Löwen mit kreativen Ideen und harter Kritik
Eine neue Welle junger Unternehmer präsentierte sich in Die Höhle der Löwen und stellte Ideen von Handysicherheit bis hin zu waschbarer Textilfarbe vor. Darunter waren Studenten mit kreativen Lösungen, aber auch erfahrene Gründer, die Unterstützung für Innovationen im Gesundheits- und Notfallbereich suchten. Die Investoren reagierten mit gemischten Rückmeldungen – es gab sowohl Zuschläge als auch Absagen.
Die beiden Studentinnen Anna Hadzelek und Emmy Schumacher stellten eine einzigartige Textilfarbe vor, die sich beim Waschen vollständig auflöst. Ihr Pitch zielte darauf ab, bedruckten Shirts ein zweites Leben zu geben – ideal für kurzfristige Anlässe wie Kampagnen oder Partys. Investorin Janna Ensthaler lehnte das Konzept jedoch als "Unsinn" ab und riet den beiden, größer zu denken. Auch der Einzelhandelsexperte Ralf Dümmel und die Beauty-Unternehmerin Judith Williams zeigten kein Interesse.
Der 17-jährige Christopher präsentierte Peak Protect, eine Sicherheitslösung für Handys, die Diebstahl bei Outdoor-Aktivitäten verhindern soll. Sein Pitch weckte das Interesse von Ensthaler und Dümmel – schließlich nahm der Teenager Dümmels Investitionsangebot an.
Der 38-jährige Heinz Pöttinger wiederum suchte 300.000 Euro für 10 Prozent Anteil an Purora, seinem ernährungsphysiologischen Gesundheitskonzept. Investorin Dagmar Wöhrl sagte zwar Unterstützung zu, handelte aber einen höheren Anteil aus und sicherte sich stattdessen 13,75 Prozent.
Weitere Pitches kamen von dem 16-jährigen Philipp, der eine Online-Plattform zur Vereinfachung von Bewerbungen für Berufsausbildungen vorstellte, sowie von der Rettungssanitäterin Nicole Oudes mit Heartbeat Revival – einem kompakten Schlüsselanhänger, der Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Notfälle bietet. Über deren Ausgang wurde in der Folge nicht berichtet.
Die Episode zeigte eine Mischung aus jugendlichem Erfindungsreichtum und erfahrenem Unternehmergeist. Einige Gründer verließen die Bühne mit Deals, andere mussten sich Kritik oder Absagen stellen. Besonders hervor stachen die Textilfarbe der Studentinnen und Christophers Sicherheitslösung – doch nur Letztere erhielt eine Finanzierung. Das Gesundheitskonzept Purora hingegen fand mit einer angepassten Beteiligungsvereinbarung Anklang.






