Katharina Schmid beendet ihre Skisprung-Legende nach zehn Jahren an der Spitze
Lissi StiebitzKatharina Schmid beendet ihre Skisprung-Legende nach zehn Jahren an der Spitze
Katharina Schmid beendet ihre Skisprung-Karriere nach zehn Jahren an der Weltspitze
Die deutsche Athletin gab am Sonntag ihren Rücktritt bekannt – nach ihrem letzten Wettkampf in Planica. Fans und Teamkolleginnen versammelten sich, um ihre Erfolge zu feiern, als sie sich aus dem Wettkampfsport verabschiedete.
Schmid schrieb Geschichte als eine der ersten Frauen, die im olympischen Skispringen an den Start gingen. Die Disziplin debütierte 2014 bei den Spielen, und sie holte anschließend 2018 und 2022 auf der Normalschanze jeweils Silber. Vor ihr hatte noch keine Frau eine olympische Medaille in dieser Sportart gewonnen.
Ihre Karriere umfasste zudem sieben WM-Goldmedaillen, die ihren Platz als eine der erfolgreichsten Athletinnen des Sports festigten. 2023 trug sie bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele die deutsche Fahne – eine Ehre, die ihre Rolle als nationale Identifikationsfigur unterstrich.
Bei ihrem letzten Auftritt in Planica belegte Schmid im Skifliegen den 13. Platz, während Nika Prevc aus Slowenien den Sieg davontrug. Vor ihrem letzten Sprung schwenkte ihr Bruder die Fahne, um den Moment zu würdigen. Nach der Landung wurde sie von Familie, Teamkolleginnen und Fans umringt, die ihren Abschied begeistert feierten.
Rückblickend sprach Schmid von Freude und Dankbarkeit. Künftig will sie dem Sport als Trainerin treu bleiben und in Oberstdorf junge Springerinnen fördern, um die nächste Generation aufzubauen.
Schmid hinterlässt ein Erbe als eine der erfolgreichsten Skispringerinnen aller Zeiten. Ihr Wechsel in den Trainerbereich wird sie mit der Sportart verbinden, die sie maßgeblich geprägt hat. Der Abschied in Planica markierte das Ende einer Ära für den deutschen Wintersport.






