Koblenz plant Zukunft mit neuen Projekten und Führungskräften
Der Stadtrat von Koblenz hat eine Reihe großer Projekte und Personalentscheidungen beschlossen. Neue Infrastrukturvorhaben und Haushaltsbeschlüsse werden die Zukunft der Stadt prägen. Zudem steht ein Wechsel in der Führungsspitze bevor.
Der Rat gab grünes Licht für mehrere Schlüsselprojekte, darunter drei neue multifunktionale Bürgerhäuser, energetische Sanierungen sowie ein begrüntes Dach für die Stadtbibliothek. Im Sportpark Oberwerth entsteht außerdem ein vielseitig nutzbares Gebäude.
Im Verkehrsbereich werden die Tempo-30-Zonen entlang der Emser Straße, Rizzastraße und Lennéstraße ausgeweitet. Der Bau der neuen Feuerwehrwache in Horchheim schreitet voran – die Kosten werden auf 7,8 Millionen Euro geschätzt.
Die Sanierung des Stadttheaters erhält eine zusätzliche Million Euro, sodass sich die Gesamtkosten auf etwa 45,6 Millionen Euro belaufen. Die Wiedereröffnung ist nun für Februar 2027 geplant.
Koblenz profitiert zudem von einem regionalen Haushalt von rund 89 Millionen Euro, der aus einem bundesweiten Sonderinfrastrukturprogramm stammt. Aktualisierte Bevölkerungsprognosen deuten darauf hin, dass die Einwohnerzahl bis 2040 auf etwa 112.000 sinken wird.
Auch in der Stadtführung gibt es Veränderungen: Dr. Dagmar Kranz wurde zur ersten hauptamtlichen Beigeordneten Koblenzs ernannt und löst damit Ulrike Mohrs nach deren achtjähriger Amtszeit ab. Sie wird am 1. Juli 2026 ihr Amt als Bürgermeisterin antreten.
Die Beschlüsse des Rates ermöglichen neue Einrichtungen, verbessern die Infrastruktur und tragen dem demografischen Wandel Rechnung. Dagmar Kranz’ künftige Rolle markiert einen bedeutenden Übergang in der Koblenzer Führungsetage. Die Projekte und Personalien spiegeln die sich wandelnden Bedürfnisse und Prioritäten der Stadt wider.
