Kriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Rückgang bei Mord, Anstieg bei Diebstahl und Sexualdelikten
Albertine StollKriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Rückgang bei Mord, Anstieg bei Diebstahl und Sexualdelikten
Kriminalitätsentwicklung in Vorpommern-Greifswald: 2025 mit gegensätzlichen Trends
Im Jahr 2025 veränderten sich die Kriminalitätszahlen im Landkreis Vorpommern-Greifswald – während einige Straftaten zunahmen, gingen andere deutlich zurück. Insgesamt sank die Anzahl der angezeigten Delikte um 2,2 %. Doch hinter diesem Rückgang verbargen sich teilweise erhebliche Verschiebungen in einzelnen Kategorien.
Gewaltkriminalität mit deutlichen Unterschieden Straftaten gegen das Leben wie Mord und Totschlag brachen um 62,5 % ein. Nur sechs Fälle wurden registriert, die allesamt aufgeklärt wurden – eine Aufklärungsquote von 100 %. Andere Gewaltdelikte, darunter Körperverletzung und Raub, blieben hingegen auf dem Niveau des Vorjahres.
Diebstahlsdelikte mit gegenläufigen Entwicklungen Bei Eigentumsdelikten gab es unterschiedliche Trends: Fahrraddiebstähle stiegen mit einem Plus von 22,2 % am stärksten an. Auch Wohnungseinbrüche nahmen zu, und zwar um 6,1 %. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Diebstahlsdelikte um 5,4 %.
Anstieg bei Sexualstraftaten Sexualdelikte verzeichneten einen bemerkenswerten Anstieg um 14,4 %. Trotz dieser Verschiebungen blieb die Gesamtaufklärungsquote des Landkreises mit 64,4 % nahezu unverändert.
Gemischtes Fazit für 2025 Die Zahlen zeigen ein uneinheitliches Bild für Vorpommern-Greifswald: Während schwere Gewaltkriminalität stark zurückging, stiegen Diebstähle und Sexualdelikte. Die Behörden hielten die Aufklärungsquote stabil und lösten fast zwei Drittel aller angezeigten Fälle auf.






