Kubicki will FDP mit klaren Zielen zurück in den Bundestag führen
Albertine StollKubicki will FDP mit klaren Zielen zurück in den Bundestag führen
Wolfgang Kubicki steckt für die Freie Demokratische Partei (FDP) klare Ziele ab. Der erfahrene Politiker will die Partei in den Umfragen wieder auf über zehn Prozent bringen. Zudem hat er seine Bedingungen für künftige Koalitionsgespräche skizziert – vorausgesetzt, die FDP zieht wieder in den Bundestag ein.
Kubicki bezeichnet sich selbst als sozialliberal. Seine Vision für die FDP umfasst den Wiederaufbau der Wählerbasis nach jüngsten Rückschlägen. Ein zentrales Ziel ist die Rückkehr in den Bundestag, was den Weg für Regierungsbeteiligungen ebnen würde.
Er sieht zwei mögliche Wege an die Macht: Eine Option ist eine Koalition mit einer "reformierten" CDU/CSU. Die andere Möglichkeit wäre ein Bündnis mit einer progressiven SPD. Beide Szenarien hängen jedoch von einer Wahlerholung der FDP ab.
Der anstehende Parteitag wird über Kubickis Führungsrolle entscheiden. Sollte er die Abstimmung verlieren, hat er angekündigt, sich vollständig aus der Politik zurückzuziehen. Bei einem Sieg hofft er, dass Henning Höne als stellvertretender Bundesvorsitzender im Amt bleibt.
Kubickis Strategie steht und fällt mit der Fähigkeit der FDP, in den Umfragen wieder zulegen zu können. Seine Bereitschaft, eine Koalition einzugehen, setzt voraus, dass die Partei zunächst den Einzug in den Bundestag schafft. Das Ergebnis der Führungsabstimmung wird die Ausrichtung der FDP in den kommenden Monaten prägen.






