17 April 2026, 02:22

Kunst als Protest: Wie Postkarten iranische Frauen und Journalisten stärken

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Fotos von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Kunst als Protest: Wie Postkarten iranische Frauen und Journalisten stärken

"Postkarten für den Iran": Ein Kunstprojekt unterstützt iranische Frauen und Journalisten

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Ein neues Wohltätigkeitsprojekt mit dem Namen Postkarten für den Iran ist gestartet, um iranische Frauen und lokale Journalist:innen zu unterstützen. Innerhalb weniger Tage nach dem Start wurden bereits über 100 Postkarten-Sets verkauft. Die Initiative vereint 22 Fotograf:innen, darunter der in Berlin ansässige Lenny Rothenberg, die durch Kunst und Geschichten einen Unterschied machen wollen.

Die Idee entstand, als Rothenberg nach Wegen suchte, Menschen im Iran zu helfen. Ihm wurde klar, dass Sichtbarkeit und das Teilen von Geschichten genauso wichtig sind wie finanzielle Unterstützung. Daraus entwickelte sich Postkarten für den Iran – eine Sammlung von 44 Postkarten mit Werken der beteiligten Künstler:innen. Jedes Set kostet 22 Euro, der gesamte Erlös kommt iranischen Gemeinschaften zugute.

Rothenberg arbeitet mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen. Chiara Baluch, eine der beteiligten Fotografinnen, äußerte sich stolz darüber, mit ihrer Kunst zum Projekt beizutragen. Sie ist überzeugt, dass die Initiative zeigt, wie kleine, gemeinschaftliche Bemühungen echte Wirkung entfalten können.

Das Projekt verfolgt jedoch mehr als nur Spendensammlung: Es soll Bewusstsein schaffen und Solidarität zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften – sowohl im Iran als auch weltweit – stärken. Der schnelle Verkauf von über 100 Sets deutet auf eine starke öffentliche Unterstützung hin. Die Mittel kommen direkt iranischen Frauen und Journalist:innen zugute, während das Projekt weiterhin ihre Geschichten in den Fokus rückt. Die Organisator:innen hoffen, dass die Aktion künftig weitere Kooperationen und Engagement inspiriert.

Quelle