Ländliche Regionen kämpfen mit hohen Energiepreisen – Landkreistag fordert dauerhafte Hilfen
Hans Jürgen ZobelLändliche Regionen kämpfen mit hohen Energiepreisen – Landkreistag fordert dauerhafte Hilfen
Der Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), Achim Brötel, hat gewarnt, dass die hohen Energiepreise voraussichtlich nicht bald sinken werden. Er drängt die Bundesregierung nun, langfristige Hilfen für diejenigen vorzubereiten, die mit den steigenden Kosten zu kämpfen haben – insbesondere in ländlichen Regionen.
Brötel betonte, dass Menschen außerhalb der Städte deutlich höhere Spritkosten tragen müssten. Lange Arbeitswege und ein schlecht ausgebauter öffentlicher Nahverkehr verschärften die Situation zusätzlich. Ohne weitere Unterstützung, so seine Argumentation, würden viele in diesen Gebieten kaum noch zurechtkommen.
Als mögliche Lösungen nannte er einen Treibstoffrabatt oder eine Erhöhung der Pendlerpauschale. Brötel unterstrich, dass Entlastungen gezielt bei denen ankommen müssten, die sie am dringendsten benötigen. Zudem forderte er gerechtere Lebensbedingungen im ganzen Land und warnte, dass sich die regionalen Unterschiede ohne Gegenmaßnahmen weiter verstärken würden.
Der DLT-Präsident mahnte die Regierung zu schnellem Handeln. Er machte deutlich, dass die Unterstützung nicht auf den Sommer beschränkt bleiben dürfe, sondern so lange fortgesetzt werden müsse, wie die Energiepreise auf hohem Niveau blieben.
Brötels Vorschläge zielen darauf ab, die Belastung für die ländliche Bevölkerung durch gezielte Maßnahmen zu verringern. Die Bundesregierung hat auf seinen Appell für ein dauerhaftes Hilfsprogramm bisher noch nicht reagiert. Ohne Gegensteuer droht die Schere zwischen den Lebenshaltungskosten in Stadt und Land weiter auseinanderzugehen.






