Liechtenstein und Hessen stärken finanzielle und sicherheitspolitische Zusammenarbeit
Albertine StollLiechtenstein und Hessen stärken finanzielle und sicherheitspolitische Zusammenarbeit
Liechtensteins Ministerpräsidentin Brigitte Haas traf sich diese Woche in Wiesbaden mit dem hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein. Im Mittelpunkt der Gespräche standen finanzielle Beziehungen, Sicherheit und die künftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen. Beide Politiker bezeichneten das Treffen als einen Schritt hin zu einer vertieften Partnerschaft.
Themen waren unter anderem die Finanzmärkte, Investitionsmöglichkeiten und die innere Sicherheit. Haas betonte die langjährige Verbindung zwischen Liechtenstein und Hessen, die über rein wirtschaftliche Interessen hinausgehe. Rhein seinerseits nannte Liechtenstein einen "verlässlichen Partner" im europäischen Finanzgefüge.
Obwohl in den vergangenen fünf Jahren keine größeren gemeinsamen Projekte entstanden sind, hielten Veranstaltungen wie die BVH-Konferenz in Frankfurt (November 2023) und ein Vortrag der Bendura Bank (März 2024) den Dialog aufrecht. Trotz seiner geringen Größe verfügt Liechtenstein über beträchtlichen wirtschaftlichen und politischen Einfluss, was es zu einem wertvollen Verbündeten für Hessen macht.
Beide Seiten einigten sich darauf, bürokratische Hürden abzubauen und bessere Rahmenbedingungen für Investoren zu schaffen. Das Treffen endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis, die jeweiligen Finanzstandorte zu stärken und die gegenseitige Unterstützung auszuweiten.
Die Gespräche in Wiesbaden festigten das Vertrauen und die gemeinsamen Ziele der beiden Regionen. Künftig soll der Fokus auf der Erleichterung von Investitionsströmen und der Verbesserung der Sicherheitszusammenarbeit liegen. Konkrete Projekte wurden zwar nicht angekündigt, doch der Dialog legt den Grundstein für eine engere Verbindung.






