30 April 2026, 04:23

Lübecker Hafen wächst 2025 auf Rekordniveau mit 23,2 Millionen Tonnen Umschlag

Ein gerahmtes Europa-Karte mit roten Punkten, die geschätzte Hafenkapazitäten markieren.

Lübecker Hafen wächst 2025 auf Rekordniveau mit 23,2 Millionen Tonnen Umschlag

Der Lübecker Hafen verzeichnete 2025 ein starkes Jahr: Der Umschlag stieg auf 23,2 Millionen Tonnen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Lübecker Hafen verbuchte 2025 ein erfolgreiches Jahr mit einem Güterumschlag von 23,2 Millionen Tonnen – ein Plus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum erstreckte sich über mehrere Bereiche des Hafenbetriebs.

Besonders die mittelgroßen Hafenbecken verzeichneten einen Zuwachs von 6,2 Prozent beim Umschlag, während die städtischen Terminals um 6,0 Prozent expandierten. Diese Steigerungen trugen maßgeblich zum Gesamtanstieg bei.

Den größten Anteil am Güterverkehr hatte der RoRo-Verkehr (Roll-on/Roll-off), der mit 21,1 Millionen Tonnen 91 Prozent des Gesamtumschlags ausmachte. Der Versand von Kraftfahrzeugen als Handelsware stieg dabei besonders stark um 15,9 Prozent – ein deutlicher Anstieg in der Automobil-Logistik.

Am Baltic Rail Gate, dem Bahnterminal des Hafens, erhöhten sich die Volumina für Trailer und Container um 4,4 Prozent auf 129.200 Einheiten. Die Zahl der Trailer speziell für den Straßengüterverkehr kletterte sogar um 6,3 Prozent. Insgesamt wurden im Hafen über 1,1 Millionen Ladungs- und Transporteinheiten umgeschlagen – ein Anstieg von 2,8 Prozent gegenüber 2024.

Auch im Passagierbereich gab es Zuwächse: Rund 505.700 Menschen nutzten im Laufe des Jahres die Fährverbindungen in Lübeck.

Die Bilanz 2025 unterstreicht das stetige Wachstum des Lübecker Hafens in den Bereichen Fracht und Passagierverkehr. Mit Steigerungen bei RoRo-Transporten, Automobil-Logistik und bahngebundenen Containerumschlägen festigt Lübeck seine Position als zentraler Verkehrsknotenpunkt in der Region.

Quelle