Mainz baut 126 neue Wohnungen und setzt auf Solarstrom und Mietendeckel
Albertine StollMainz baut 126 neue Wohnungen und setzt auf Solarstrom und Mietendeckel
Wohnungsbaugesellschaft Mainz erweitert Portfolio mit Neubauten und Nachhaltigkeitsmaßnahmen
Die Wohnungsbaugesellschaft Mainz hat ihr Angebot durch neue Bauprojekte und energetische Sanierungen ausgebaut. Im Jahr 2025 investierte die Behörde rund 54 Millionen Euro, um den Wohnraum in der Stadt zu verbessern. Dazu gehörten die Fertigstellung eines großen Wohngebäudes sowie die Steigerung der Energieeffizienz in Bestandsimmobilien.
Im Stadtteil Kommissbrotbäckerei wurde Gebäude D fertiggestellt, das 126 neue Wohnungen zum Mainzer Wohnungsbestand hinzufügt. Weitere 153 Wohneinheiten befinden sich derzeit an verschiedenen Standorten der Stadt im Bau. Bis Ende 2025 verwaltete die Behörde insgesamt 11.026 Wohnungen.
Ein beträchtlicher Teil des Budgets in Höhe von 19,2 Millionen Euro floss in die Modernisierung älterer Gebäude. Zudem installierte die Wohnungsbaugesellschaft 17 neue Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern. Diese erzeugten rund 584.550 Kilowattstunden Strom und reduzierten die CO₂-Emissionen jährlich um über 340 Tonnen.
Auch bei den Mieten gibt es Neuerungen: Ab 2026 werden Mieterhöhungen in nicht geförderten Wohnungen auf 3,5 Prozent innerhalb von 15 Monaten begrenzt. Derzeit liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete bei den städtischen Wohnungen bei 7,96 Euro pro Quadratmeter. Rund 46 Prozent der Wohnungen bleiben öffentlich gefördert.
Die Investitionen des Jahres 2025 haben das Wohnungsangebot erhöht und die Umweltbelastung verringert. Neue Energiesysteme und Mietpreisbremse sollen Mieterinnen und Mietern in den kommenden Jahren zugutekommen. Die Behörde verwaltet weiterhin eine wachsende Zahl an Wohnungen und setzt sich gleichzeitig für bezahlbaren Wohnraum und Nachhaltigkeit ein.






