Maschinenbau-Exporte brechen ein: Frankreich überholt China als zweitgrößten Absatzmarkt
Hans Jürgen ZobelMaschinenbau-Exporte brechen ein: Frankreich überholt China als zweitgrößten Absatzmarkt
Deutschlands Maschinenbau leidet unter zwei Jahren rückläufiger Exporte
Die neuesten Zahlen zeigen Verschiebungen auf den wichtigsten Absatzmärkten: Frankreich hat China als zweitgrößten Exportmarkt überholt. Branchenvertreter nennen den wachsenden Wettbewerb und politische Spannungen als zentrale Herausforderungen.
Die USA blieben trotz eines Rückgangs um 8,1 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro weiterhin der wichtigste Abnehmer. Dieser Rückgang spiegelt die allgemeinen Belastungen im transatlantischen Handel wider.
Frankreich stieg nach einem Anstieg der Lieferungen um 6,1 Prozent auf 830 Millionen Euro zum zweitwichtigsten Markt auf. Gleichzeitig brachen die Exporte nach China um 24 Prozent ein und lagen bei 760 Millionen Euro.
Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA in Baden-Württemberg, führte den Abschwung auf die stärkere Konkurrenz chinesischer Hersteller zurück. Zudem nannte er die angespannten politischen Beziehungen als Belastungsfaktor für die Branche.
Die Maschinenbaubranche steht nun vor einer sich wandelnden Exportlandschaft. Während Frankreich an Bedeutung gewinnt und Chinas Anteil schrumpft, müssen sich die Unternehmen an die veränderte Nachfrage anpassen. Wettbewerb und politische Rahmenbedingungen werden auch im kommenden Jahr die Handelsströme prägen.






