19 March 2026, 14:31

Millionenbetrug in Kieler gemeinnütziger Organisation – 1,8 Millionen Euro veruntreut

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Verdacht auf Millionenbetrug in einer gemeinnützigen Organisation - Millionenbetrug in Kieler gemeinnütziger Organisation – 1,8 Millionen Euro veruntreut

Die Behörden in Kiel ermitteln wegen des Verdachts auf einen millionenschweren Betrug in einer gemeinnützigen Organisation. Im Mittelpunkt des Falls steht die Veruntreuung öffentlicher Gelder sowie die Fälschung von Finanzunterlagen. Schätzungsweise 1,8 Millionen Euro sollen über einen Zeitraum von drei Jahren veruntreut worden sein.

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Die Ermittlungen begannen, nachdem Unregelmäßigkeiten in den Finanzberichten der Organisation aufgedeckt worden waren. Zuschüsse des Kreises Rendsburg-Eckernförde sowie Mittel aus umliegenden Städten und Gemeinden scheinen umgelenkt worden zu sein. Auch die Verwendungsnachweise verschiedener Abteilungen stehen im Verdacht, gefälscht worden zu sein.

Die Polizei hat bereits Durchsuchungen in den Büroräumen des Vereins sowie in den Privatwohnungen mehrerer Verdächtiger durchgeführt. Zehn Personen werden mittlerweile wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an dem Betrugsskandal untersucht.

Die mutmaßlichen Machenschaften erstrecken sich über mehrere Jahre. Allein 2023 wurden rund 650.000 Euro unrechtmäßig abgerechnet. Für 2024 wird vermutet, dass weitere 300.000 Euro veruntreut wurden. Die Behörden gehen davon aus, dass im Jahr 2025 zusätzliche 850.000 Euro verschwindet wären, hätte der Betrug ungehindert weiterbestanden.

Der Fall wird weiterhin aktiv von den Kieler Behörden untersucht. Die betroffene gemeinnützige Organisation hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, würde es sich um einen der größten Fälle von Missbrauch öffentlicher Mittel in der Region handeln.

Quelle