Nacke und Grau präsentieren überparteilichen Plan für stabile Rentenreform
Hans Jürgen ZobelNacke und Grau präsentieren überparteilichen Plan für stabile Rentenreform
Zwei deutsche Politiker haben sich zusammengeschlossen, um eine Rentenreform voranzutreiben. Stefan Nacke von der CDU und Armin Grau von den Grünen haben gemeinsame Forderungen für die anstehenden Änderungen vorgelegt. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die gesetzliche Rente zu stabilisieren und aktuelle Defizite zu beheben.
Nacke und Grau betonen, dass das gesetzliche Rentensystem gestärkt werden müsse. Sie bestehen darauf, dass die Rentenniveaus langfristig stabil bleiben oder sogar steigen sollten. Beide kritisieren zudem scharf die Minijobs, da diese selten in reguläre Beschäftigung mündeten und die Rentenansprüche untergrüben.
Die beiden Politiker lehnen die „Rente mit 63“ für langjährig Versicherte ab. Sie verweisen auf die negativen Anreize und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Stattdessen fordern sie Maßnahmen, um vorzeitige Verrentung zu verhindern und längere Erwerbsbiografien zu fördern.
Ihr Plan umfasst eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge, die von allen Arbeitgebern mitfinanziert wird. Zudem schlagen sie neue kollektive Finanzierungsmodelle vor, um die finanzielle Basis der gesetzlichen Rente zu verbreitern. Kürzungen bei Bundeszuschüssen, warnen sie, würden die Last lediglich auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber abwälzen.
Die Politiker unterstreichen, dass alle beitragsunabhängigen Rentenleistungen vollständig steuerfinanziert werden sollten. Rentenpolitik dürfe kein parteipolitisches Thema sein, sondern müsse breite demokratische Unterstützung finden.
Die Reform soll stabile oder steigende Rentenleistungen sichern, die Abhängigkeit von Minijobs beenden und längere Erwerbstätigkeit fördern. Die Vorschläge zielen zudem auf eine faire Finanzierung und eine breite politische Rückendeckung für das System.






